Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Selfbank: 60 € Prämie pro Freund, Ende in Auktionschaos
Selfbank bot 60 € pro geworbener Person mit 1.000 € Guthaben. Die Aktion führte zu einer Versteigerung zusätzlicher Anreize und wiederholten Nachrichten.
Selfbank zahlte 60 € pro Freund, doch die Aktion endete in einer Prämienversteigerung
Eine Online-Bank der La Caixa bot 60 Euro für den Werber und weitere 60 für den Geworbenen. Einzige Bedingung: 1.000 Euro auf dem Konto vor dem 31. Januar 2011. Im Thread häuften sich Nachrichten mit öffentlich sichtbaren E-Mail-Adressen.
Die Promotion startete am 11. März 2010 und wurde von Selfbank theoretisch zum 31. Dezember desselben Jahres beendet. Praktisch verlängerte sie sich bis zum 28. Februar 2011. Die Bank nannte es „Freundschaftswerbung“, ähnlich wie bei ING, und bezahlte beide Seiten der Empfehlung. Die erste Nachricht betonte, dass es eine provisionsfreie Online-Bank sei.
Der Mechanismus sah vor, dass der Geworbene beim Antrag das Promotionsfeld mit der E-Mail des Werbers ausfüllte. Nötig waren eine E-Mail und eine Kopie des Personalausweises (DNI). Die Aktion war notariell beglaubigt — José Usera Cano, Madrid — und auf EU-Residenten beschränkt. Angestellte der Bank erhielten keine Werberprämie, ihre Geworbenen aber schon.
Wie viel man durch Empfehlungen herausholen konnte
Die Rechnung war einfach. Der neue Kunde konnte seinerseits drei Personen werben. Jede dieser Einladungen brachte 60 Euro für den neuen Werber und 60 für den neuen Geworbenen. Die Summe aus der erhaltenen Einladung und den drei möglichen ergab insgesamt 240 Euro. Diese Aufstellung stammte vom Autor der ersten Nachricht, auch wenn Details zu jeder Zahlung die Lektüre der Bedingungen erfordern.
Die Bedingung war ein Guthaben von 1.000 Euro „irgendwann“ vor dem 31. Januar 2011. Es musste nicht lange gehalten werden. Man zahlte ein, das Guthaben wurde erkannt, die 60 Euro wurden gutgeschrieben und das Geld konnte abgehoben werden. Zumindest behauptete dies die optimistischste Interpretation, die am stärksten verbreitet wurde. „Du legst deine tausend Euro hin, kassierst deine Prämien, wenn dein Geworbener auch 1.000 € hat, und tschüss“, fasste der Autor der ersten Nachricht zusammen.
Das Kleingedruckte der Bedingungen
Die Bedingungen enthielten eine Klausel, die die Promotion auf „ein einziges Konto pro Kunde und Haushalt“ beschränkte. Das heißt, wenn die Bank mehrere Konten derselben Person feststellte, zahlte sie nur für das erste. Sie behielt sich zudem das Recht vor, die Aktion gegen jeden zu beenden, der „nach ihrer Einschätzung bösgläubig handelte“.
Einige sahen die Falle sofort. „In diesen zwei Sätzen liegt die Falle. Ihr werdet eine Bank nicht so leicht überlisten“, schrieb ein Teilnehmer. Die Bank behielt sich außerdem das Recht vor, die Bedingungen zu ändern oder Geschenke durch gleichwertige andere zu ersetzen.
Die Prämienversteigerung: 25 Euro extra für deine Unterschrift
Mit den Monaten wurde das Problem nicht mehr das Kleingedruckte, sondern die Konkurrenz. Das Ergebnis war eine Abwärtsauktion. Ein Teilnehmer bot 20 Euro extra. Ein anderer 25 Euro netto „neben den 30 Brutto, die dir Selfbank gibt“. Ein dritter legte 5 Euro drauf und versprach, alles Schritt für Schritt zu erklären.
Unterdessen hatte sich die Promotion geändert. Von den anfänglichen 60 Euro ging es auf 30, laut Nachrichten im Thread. Die Prämie halbierte sich, während die Schwelle von 1.000 Euro bestehen blieb. Die häufigsten Nachrichten am Ende des Threads waren keine Analysen, sondern immer wieder kopierte E-Mail-Adressen. Ein Nutzer fasste die Situation mit einem Wort zusammen: „Betrug“.
Im Thread wiederholten sich E-Mail-Adressen und Angebote zusätzlicher Prämien. Wer spät zur Promotion kam, versuchte, das fehlende Bankgeld durch eigene Anreize auszugleichen.
Was von der Promotion übrig blieb
Selfbank gehört zur La Caixa und arbeitet provisionsfrei. Die Promotion war real und Zahlungen erfolgten, zumindest in einigen Fällen. Der Thread spiegelte auch Zweifel und wiederholte Nachrichten wider.
Die Verlängerung bis Februar 2011 war die letzte Information im Thread.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (225 Antworten).
Gotham City Research bewertete Gowex im Juli 2014 mit null Euro. Das Unternehmen gab gefälschte Bilanzen zu, beantragte die Insolvenz und wurde vom MAB delistet.
Ein manueller Trading-Challenge steigerte ein Startkapital von 500 Euro auf über 11.000 Euro, mit 456 Trades und einer vom Anbieter genannten Trefferquote von 87 %.