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Selenskyj fordert Patriots, die die USA nicht haben oder nicht hergeben wollen
Selenskyj wirft den USA und Europa vor, Patriot-Systeme zurückzuhalten, während Trump eine Produktion in der Ukraine ausschließt. Die Produktionsrate reicht nicht aus.
Selenskyj fordert Patriots, während Trump den Hahn zudreht
Der ukrainische Präsident hat erneut auf denselben Punkt gedrückt: Patriot-Abwehrraketen sind dazu da, die Bevölkerung zu schützen, nicht um in Lagern zu stauben. "Jeder Tag ohne diese Hilfe gibt Russland die Gelegenheit zu töten", erklärte er. Doch der Adressat der Botschaft hat entweder knapp bemessene Bestände oder knapp bemessenen Willen. Vielleicht beides.
Die tatsächliche Produktionskapazität der Patriots ist der Schlüssel
Das Argument, das bei Analysten, die der offiziellen Version skeptisch gegenüberstehen, Anklang gefunden hat, ist vernichtend: Es werden nur zwei Patriot-Raketen pro Tag produziert. Wenn die Reserven der USA im Nahen Osten, konkret im Iran, tatsächlich aufgebraucht sind, geht die Rechnung nicht auf, um die Ukraine zu unterstützen und zugleich die übrigen Verpflichtungen zu erfüllen.
In den letzten Tagen hat das Weiße Haus unter Führung von Donald Trump die Tür für weitere Lieferungen an Kiew geschlossen. Nicht nur das: Es lehnte auch die Produktion von Patriots auf ukrainischem Gebiet ab. Selenskyj besteht derweil darauf, dass die Entscheidung politisch und nicht logistisch bedingt ist. Der Unterschied zwischen beiden Lesarten ist nicht gering: Ist sie politisch, genügt ein Befehl; ist sie industriell, kann kein Befehl die Produktion vervielfachen.
Skepsis gegenüber der Ukraine als Investition
Manche gehen weiter und halten den Fall für entschieden. "Über die Ukraine ist bereits abgeurteilt", fassen manche Analysen zusammen. Die USA werden nicht mehr in einen Posten investieren, der sich in Liquidation befindet. Und was ankommt, stammt nach bestimmten Lesarten nicht aus dem Pentagon, sondern aus anderen Kanälen: Die bezahlte Hilfe hätte in einer Woche die der NATO und der vorherigen Regierung zusammen übertroffen, mit familiären Interessen in der ukrainischen Rüstungsindustrie inklusive.
Das sind Behauptungen, die sich schwer überprüfen lassen, aber sie spiegeln die Drift der Debatte wider: Das Vertrauen, dass Washington die Ukraine bis zum Ende stützt, ist an seiner zynischsten Stelle gebrochen – dort, wo man Bilanzen eher betrachtet als Fahnen.
Die Zahl, die die offizielle Erzählung aus dem Konzept bringt, bleibt dieselbe: zwei Patriots pro Tag. Während die Nachfrage der Ukraine in Dutzenden gemessen wird, wird die Fabrik nicht per Dekret schneller. Selenskyj kann fordern, Trump kann ablehnen, aber den Zahlenkrieg gewinnt man nicht mit Reden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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