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Schauspielerinnen sprechen Audios gegen Julio Iglesias, laut Forum
In einem Forum wird behauptet, dass die Aussagen gegen Julio Iglesias von Schauspielerinnen gelesen werden. Der Sänger bestreitet die Vorwürfe in einer Erklärung.
Die Audios gegen Julio Iglesias werden von Schauspielerinnen gelesen, nicht von den Klägerinnen
Ein Detail bringt den Fall durcheinander: Laut Behauptungen in einem Forum stammen die im Fernsehen ausgestrahlten Aussagen gegen Julio Iglesias nicht aus dem Mund der Frauen, die ihn anzeigen, sondern werden von Schauspielerinnen gelesen. Die Anzeige, eingereicht von zwei Personen, die in seinem Haus gearbeitet haben, stützt sich auf Vorwürfe, die der Sänger in einer Erklärung „absolut“ bestreitet. Und während der Fall seinen Lauf nimmt, hat sich die öffentliche Diskussion in zwei Lager gespalten: diejenigen, die eine mediale Inszenierung sehen, und diejenigen, die fordern, das Format eines Audios nicht mit der Wahrheit der Geschichte zu verwechseln.
Was über die Audios bekannt ist und warum sie nachgestellt werden
Die Praxis, die Stimme einer Klägerin durch die einer Schauspielerin zu ersetzen, ist nicht neu. Sie dient dazu, die Identität der Person zu schützen, die Anzeige erstattet, und ihre öffentliche Exposition zu vermeiden. Das Problem in diesem Fall ist, dass die Nachstellung mit einem emotionalen Aufwand ausgestrahlt wurde – Weinen, Betonung, dramatische Pausen –, der nach mehreren Analysen nicht von einem Live-Zeugnis zu unterscheiden ist. Daher die Verwirrung: Der Zuschauer glaubt, das Opfer zu hören, während er eine Darstellerin hört.
Manche argumentieren, dass diese Verwirrung unvermeidlich sei und das Format unmissverständlich auf dem Bildschirm angekündigt werden sollte. Dagegen spricht das Argument, dass der Schutz der Anonymität gerade die Verwischung der Originalstimme erfordert. Das Gleichgewicht zwischen beidem hat niemand gelöst.
Die Erklärung von Julio Iglesias und der Stand des Verfahrens
Der Sänger reagierte mit einer Erklärung, in der er bestreitet, „keine Frau missbraucht, gezwungen oder respektlos behandelt zu haben“. Er bezeichnet die Vorwürfe als „absolut falsch“ und versichert, sie bereiteten ihm „große Traurigkeit“. Er fügt hinzu, er habe noch nie „so viel Bosheit“ empfunden und habe noch die Kraft, seine Würde zu verteidigen.
Die Anzeige wurde von zwei Personen eingereicht, die in seinem Haus gearbeitet hatten. Veröffentlichten Berichten zufolge soll sie auch ein mutmaßliches Verbrechen des Menschenhandels umfassen, ein Punkt, der gerichtlich nicht nachgewiesen ist. Keiner der Vorwürfe wurde rechtskräftig bewiesen. Es lohnt sich, daran zu erinnern, bevor man eine Erklärung in ein Urteil und ein Audio in einen Beweis verwandelt.
Die Nebelkerzen-These und ihre Lücken
Ein Teil der Analyse vertritt die Ansicht, dass das zeitliche Zusammentreffen nicht zufällig ist. Sie argumentieren, dass der Fall kurz nach der Veröffentlichung unangenehmer Informationen für die Regierung ans Licht kam, und vergleichen ihn mit anderen jüngsten Episoden, in denen eine Nachricht eine andere verdrängte. Die Hypothese ist verführerisch. Sie ist vorerst auch nur eine Hypothese.
Das Problem der Verschwörungsthese ist, dass sie nicht erklärt, warum der gewählte Fokus – ein 80-jähriger Sänger mit Wohnsitz im Ausland – die Regierung mehr belasten sollte als die Sache selbst. Manche antworten, das Ziel sei nicht der Sänger, sondern die Agenda zu bestimmen. Und da wird das Argument unwiderlegbar, was die schlechteste Eigenschaft ist, die ein Argument haben kann.
Der Präzedenzfall, den niemand wiederholen will
Die Erinnerung an frühere Fälle schwebt über der Diskussion. Es werden Episoden zitiert, in denen eine öffentliche Anschuldigung Karrieren zerstörte, bevor ein Gericht entschied, und andere, in denen die Anzeige falsch war. Die Schlussfolgerung ist zweifach: Falsche Anzeigen müssen mit der gleichen Härte verfolgt werden wie die Verbrechen, die sie behaupten, und wahre Anzeigen sollten nicht den Preis der falschen zahlen.
Keines von beidem geschieht. Ersteres wird selten verfolgt. Letzteres fast nie wiedergutgemacht.
Wie viele Fälle wie dieser hätten sich gewendet, wenn der Zuschauer von der ersten Minute an gewusst hätte, dass die Person, die auf dem Bildschirm weinte, eine Schauspielerin war?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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