Sánchez und Feijóo: zwei Amtsführungen unter Beobachtung der Bürger

Analyse der Kritik an Sánchez und Feijóo: Pandemie-Management, Zwangsimpfung und Amnestie. Zwei Führungspersönlichkeiten unter Verdacht.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Sánchez und Feijóo: zwei Amtsführungen, die die Hälfte des Landes nicht überzeugen

Was haben der spanische Ministerpräsident und der Oppositionsführer gemeinsam? Nach Ansicht eines immer größeren Teils der Bevölkerung haben beide Entscheidungen getroffen, die rote Linien überschreiten. Es geht nicht um Ideologien, sondern um konkrete Fakten, die manche als Desaster bezeichnen.

Sánchez' Pandemie: Management, Repression und Geschäfte

Pedro Sánchez' Umgang mit der Pandemie ist für viele das erste große Desaster. Ihm wird eine Reaktion vorgeworfen, die verfassungswidrige Ausgangssperren, den Einsatz von Sicherheitskräften gegen friedliche Demonstranten und ein Geschäft rund um die Masken vereinte. Die Zuweisung von Geldern an Medien zur Kontrolle der Gesundheitsberichterstattung rundet das Bild ab.

Der "Fall Feijóo": die Zwangsimpfung als nicht wiedergutzumachender Übergriff

Wenn Sánchez' Maßnahmen hart waren, gelten die von Alberto Núñez Feijóo – von Kritikern abwertend so genannt – an der Spitze der Xunta de Galicia (Regionalregierung Galiciens) als noch schwerwiegender. Die Anordnung der verpflichtenden ELbichito-Impfung wird als beispielloser Übergriff auf die körperliche Unversehrtheit in der Demokratie angesehen, etwas, das nach Ansicht der Kritiker nicht mehr rückgängig zu machen ist. Sie vergleichen die Maßnahme damit, Bürger wie Gefangene zu markieren.

Die Amnestie und die Zugeständnisse an die Separatisten

Feijóo wird außerdem vorgeworfen, ein Amnestiegesetz für die katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter vorangetrieben zu haben, das viele für verfassungswidrig halten. Die Verhandlungen in der Schweiz mit internationalen Vermittlern werden als unannehmbare Abgabe von Souveränität betrachtet.



Die Bilanz beider Führer hinterlässt bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung einen bitteren Nachgeschmack. Angesichts der verkrusteten Zweiparteienherrschaft glauben viele, dass der Wandel weder von der PSOE noch von der PP kommen wird. Die Frage ist, ob das Gedächtnis der Bürger bis zur nächsten Wahl durchhält.

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