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Sánchez hält vorgezogene Neuwahl in Spanien offen, falls Budget scheitert
Spaniens Ministerpräsident Sánchez droht mit vorgezogenen Neuwahlen, falls das Budget scheitert – doch die Wahl fände erst 2027 statt, nur wenige Wochen früher als geplant. Die Regierung...
Sánchez hält eine vorgezogene Neuwahl offen, falls das Budget scheitert
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat es durchblicken lassen: Scheitert das Budget, gibt es vorgezogene Neuwahlen. Die aus Moncloa durchgestochene Drohung kommt, während die Regierung seit drei Jahren keinen Haushalt vorgelegt hat. Die Botschaft ist doppelt lesbar: Entweder glaubt er tatsächlich, dass die parlamentäre Blockade eine vorzeitige Wahl rechtfertigt, oder es ist ein Vorwand, der Opposition die Schuld für eine Wahl zuzuschieben, die ohnehin 2027 ansteht.
Die parlamentarische Arithmetik ist unbeirrbar. Die Exekutive hat nicht die nötigen Stimmen, um das Budget zu verabschieden, und im Umfeld des Regierungschefs rät man ihm, die Niederlage als Wahlvorwand zu nutzen, wie ABC berichtet. Sánchez selbst soll diese Tür geöffnet haben – mit dem Vorbehalt, dass die vorgezogene Wahl frühestens 2027 stattfände, nicht 2026. Das heißt, kaum drei Wochen vor dem regulären Wahltermin. Ein Schachzug, der für die Zynischeren eher nach Nebelkerze klingt als nach einer echten Drohung. Das Fehlen eines Haushalts seit drei Haushaltsjahren – in der jüngeren Zeit ohne Beispiel – macht jede Rede von Stabilität zur Farce.
Die Frage, die im Raum steht: Wenn die Regierung seit drei Jahren kein Budget vorgelegt hat und keine Mehrheiten hat, worauf wartet sie dann? Vielleicht lautet die Antwort, dass eine vorgezogene Wahl kein Risiko, sondern Plan B ist. Oder vielleicht, wie manche vermuten, ist alles nur Theater, um nicht regieren zu müssen. Unterdessen sehen die Bürger ein Schauspiel, bei dem die wichtigste Regierungshandlung darin besteht, mit Nichtregieren zu drohen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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