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Russin droht mit Bombenanschlag auf Rekrutierungszentrum nach Ablehnung
Die 40-jährige Lyubov P. drohte in Russland, ein Rekrutierungszentrum in Krasnojarsk zu sprengen, nachdem ihr Antrag abgelehnt wurde. Ihr drohen bis zu fünf Jahre Haft.
Eine 40-jährige Frau aus Diwnogorsk, Lyubov P., muss sich vor Gericht verantworten, weil sie gedroht hat, ein militärisches Rekrutierungszentrum in Krasnojarsk, Russland, zu sprengen, nachdem ihr Antrag, gemeinsam mit ihrem Partner im Krieg zu dienen, abgelehnt worden war. Sie riskiert bis zu fünf Jahre Gefängnis wegen falscher Terrorankündigungen.
## Ablehnung im Frühling und Anruf am 21. April
Der Vorfall begann im Frühling, als **Lyubov P.**, **40 Jahre** alt, erfuhr, dass ihr Partner einen Vertrag zum Kampfeinsatz unterschrieben hatte. Um nicht von ihm getrennt zu werden, besuchte sie das Rekrutierungszentrum in **Krasnojarsk** und beantragte selbst die Aufnahme. Ihr Antrag wurde abgelehnt.
Wütend rief sie am **21. April** bei der Hotline des **Verteidigungsministeriums** an. Während sie den Ansagen eines automatischen Systems lauschte, schrie sie ihren Partner an, dass er nirgendwo hingehen werde. Als eine Mitarbeiterin ans Telefon ging, beleidigte sie diese und kündigte an, das Rekrutierungszentrum in die Luft zu sprengen.
## Polizeiermittlung und Festnahme am selben Tag
Polizeibeamte durchsuchten das Rekrutierungszentrum nach Sprengstoff. Noch am selben Tag identifizierten sie die Anruferin. Die Frau wurde angeklagt, falsche Informationen über einen terroristischen Akt verbreitet zu haben, ein Verbrechen, das mit bis zu **fünf Jahren Haft** geahndet werden kann.
Während der Ermittlungen gestand Lyubov ihre Schuld und zeigte Reue. Der Fall wurde an das Gericht übergeben. Sie lebt in **Diwnogorsk**, einer Stadt in der Region Krasnojarsk in Sibirien.
## Frauen, die dienen wollen, aber nicht dürfen
Dieser Fall verdeutlicht eine Paradoxie der russischen Militärrekrutierung. Viele Männer werden gezwungen, Verträge für den Kampfeinsatz zu unterschreiben, während viele Frauen, die dienen möchten, ausgeschlossen sind, da die meisten Positionen ihnen verschlossen bleiben. Die Frau aus Diwnogorsk machte einen Fehler; die Frage ist nur, wo genau.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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