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Richterin Cillán, die 11-M-Ermittlungen wieder aufnahm, in Psychiatrie eingewiesen
Coro Cillán, die Richterin, die 2009 versuchte, die Ermittlungen zu den Madrider Zuganschlägen von 2004 wieder aufzunehmen, bleibt gegen ihren Willen in einer psychiatrischen Isolationszelle.
Richterin Coro Cillán, verbunden mit den 11-M-Ermittlungen, bleibt in psychiatrischer Behandlung
Laut Diskussionen in Online-Foren wird Richterin Coro Cillán, die 2009 versuchte, die Ermittlungen zu den Madrider Zuganschlägen vom 11. März 2004 (11-M) wieder aufzunehmen, gegen ihren Willen in einer Isolationszelle eines psychiatrischen Zentrums festgehalten. Die Debatte legt nahe, dass die ehemalige Leiterin des Ermittlungsgerichts Nr. 3 in Madrid aus dem Richteramt entfernt, sanktioniert und disqualifiziert wurde und schließlich zwei Jahre lang auf der Straße lebte, mit Alkoholproblemen. Im Jahr 2019 wurde sie endgültig entlassen. Dieser Fall hat Debatten über die Grenzen des Rechtsstaats und die Nutzung psychiatrischer Einrichtungen als Kontrollinstrument neu entfacht.
Von der Plaza de Castilla in eine Isolationszelle
Neun Zeugenaussagen von Anwälten und Freunden rekonstruieren ihren Niedergang. Sie verbrachte zwei Jahre damit, durch die Plaza de Castilla zu streifen, Bier trinkend, bis einige Bars ihr den Einlass verweigerten. Einer dieser Berichte zufolge näherte sie sich eines Morgens betrunken dem Gericht. Persönlicher Verfall und institutioneller Druck verstärkten sich gegenseitig. Einige argumentieren, die Einweisung diene zum Schweigenbringen; andere behaupten, ihr psychischer Zustand, geschädigt durch jahrelange Belästigung und Alkoholismus, rechtfertige einen medizinischen Eingriff. Was unbestritten ist, ist das Ergebnis: eine Richterin in einer Isolationszelle ohne Aussicht auf Entlassung.
Wer zog die Fäden gegen Coro Cillán?
Der Name, der in allen Versionen auftaucht, ist Kommissar José Manuel Villarejo. Laut der am häufigsten wiederholten Darstellung nahm er sie ins Visier, als sie 2009 versuchte, den 11-M-Fall wieder aufzunehmen, und ließ nicht ab, bis sie 2019 entfernt wurde. Dazwischen lagen Sanktionen und Disqualifikationen. Diskutiert wird nicht, ob diese Sanktionen korrekt waren, sondern ob der Rechtsstaat es erlaubt, Sanktionen, persönlichen Ruin und psychiatrische Einweisung gegen eine Richterin zu verketten, die einen sensiblen Fall berührte. "Rosa Nostra" ist das Etikett, das verwendet wird, um dieses Netzwerk zu beschreiben. Die Ironie: Wer die 11-M-Anschläge untersuchte, landete hinter Schloss und Riegel, während der Verfolger in anderen Fällen verurteilt wurde.
Die 11-M als Maschine zur Herstellung von Verdächtigen
Der Fall Cillán ist kein Einzelfall. Die Diskussion erinnert daran, dass der wegen der 11-M-Verurteilte ebenfalls isoliert in einem Gefängnis in Galizien sitzt, angeblich mit der Behauptung, verrückt geworden zu sein. Manche sehen ein Muster: Wer sich den 11-M-Ermittlungen nähert, landet in einer Zelle. Der Vergleich mit dem Putschversuch von 1981 (23-F) ist unvermeidlich. Die wiederkehrende Schlussfolgerung: Es gibt Fälle, die man nicht anfassen darf. Und wer sie anfasst, zahlt dafür. Die offene Frage lautet, wie viele Menschen sich in Isolationszellen spanischer Psychiatrien befinden, wer sie sind und warum. Keine offizielle Zahl wird genannt.
Das Schweigen von Vox und die ausbleibende Mobilisierung
Analysen weisen darauf hin, dass Vox niemanden für diesen Fall mobilisiert hat, obwohl jedes Mal am 11. März Tweets zum Gedenken an die Opfer gepostet werden. Die Kritik ist zweifach: Entweder sind sie nicht interessiert, oder ihre Unterstützer lassen es nicht zu. Umgekehrt argumentieren einige, dass eine Beschäftigung mit der 11-M-Narrative nur dazu dient, dass die Linke sie als Verschwörungstheoretiker abstempelt und Stimmen verliert. Währenddessen wurde keine Demonstration für Cillán einberufen. Weder für sie noch für andere Patienten ohne Entlassungsaussichten. Der Fall verblasst, genau wie ihre Karriere.
Das Geschäft mit der psychischen Gesundheit und die Kontrolle von Dissidenten
Der wirtschaftliche Hintergrund ist unbequem. Ein vertraglich gebundenes psychiatrisches Zentrum berechnet Gebühren pro belegtem Bett. Ein Patient ohne Möglichkeit der Entlassung bedeutet wiederkehrendes Einkommen. Hinzu kommt die historische Nutzung der Diagnose als politische Waffe: Die UdSSR wies Dissidenten in Irrenhäusern ein. In Spanien, so berichten Quellen, erhält ein Angehöriger mit psychischen Problemen nach zwei Wochen die Entlassung, weil es schlimmere Fälle gibt. Cillán wartet seit Jahren auf ihre Entlassung. Der Unterschied ist nicht klinisch. Er ist administrativ.
Die Analyse stockt hier: Es gibt keine offiziellen Zahlen für unfreiwillige Einweisungen in Isolationszellen, keine Namenslisten, kein öffentliches Protokoll, das erklärt, warum eine Richterin nicht entlassen werden kann, während jeder andere Patient es kann. Wer die Daten hat, sollte sie veröffentlichen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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