Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Richter Calama lehnt Maßnahmen gegen Zapatero ab und nährt den Verdacht
Richter Calama hat im Fall Plus Ultra alle Untersuchungsmaßnahmen gegen Zapatero abgelehnt. Eine Begnadigung des Richterbruders 2011 und ein möglicher Schutz vor US-Auslieferung werfen Fragen auf.
Zapatero entgeht den Untersuchungsmaßnahmen – die offizielle Darstellung bröckelt
Der Richter Santiago Calama, Ermittlungsrichter im Fall Plus Ultra an der Audiencia Nacional (dem spanischen Nationalgericht), hat alle gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero beantragten Untersuchungsmaßnahmen abgelehnt. Die Entscheidung, getroffen nur wenige Tage nach seiner Anklage wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten bei der Rettung der Fluggesellschaft, hat alle Alarmglocken zum Läuten gebracht. Kein Passabgabe, keine Kaution, keine regelmäßige Meldepflicht. Nichts. Der Ex-Regierungschef verließ das Gericht lächelnd, als hätte er einen Platzpatronenschuss abgewehrt.
Der Schatten der Begnadigung des Richterbruders
Was die Verteidigung als rechtskonforme Entscheidung betrachtet, gilt in weiten Teilen der Justizanalyse als ein Lehrbuchskandal. Richter Calama hat nicht nur die Anträge der Nebenklage ignoriert, sondern dies getan, ohne sogar eine Hausdurchsuchung oder eine Telefonüberwachung anzuordnen – was nach der üblichen Rechtsprechung bei Wirtschaftssünden dieser Größenordnung zumindest auffällig ist. Und das Detail, das die Anomalie in Verdacht verwandelt, hat einen Namen: 2011 begnadigte die Regierung Zapatero einen Bruder des Richters Calama wegen Trunkenheit am Steuer. Der Zufall – oder auch nicht – hat eine Debatte über die Unparteilichkeit des Ermittlungsrichters ausgelöst, die manche bereits als kompromittiert betrachten.
Schutzwall gegen die Auslieferung? Ein internationales Front droht
Doch es kommt mehr. Die Chronologie liefert ein Element, das die Schutzthese stärkt. Wie bekannt wurde, hatte Zapatero am selben Tag seiner Anklage eine Reise in die Dominikanische Republik geplant, die er schließlich absagte. Die These, die unter Analysten an Gewicht gewinnt, lautet, dass die Eröffnung eines Verfahrens in Spanien als Schutzschild diente, um ein mögliches Auslieferungsgesuch der USA zu vereiteln, die den Ex-Regierungschef wegen seiner Verbindungen zum Chavismus und zu Hugo 'El Pollo' Carvajal untersuchen. Die DEA und das US-Justizministerium sollen an seiner Festnahme interessiert sein, doch die nationale Anklage verhindert jede Auslieferung, solange das Verfahren läuft. Was wie ein Strafprozess aussieht, wäre also in Wahrheit ein Geleitschreiben: Solange die spanische Justiz ihn 'ermittelt', kann ihn niemand sonst beanspruchen.
Samthandschuh-Behandlung schürt den Bürgerzorn
Der Kontrast zu anderen Korruptionsfällen ist brutal. Während hohe Funktionäre derselben Partei wie José Luis Ábalos oder Koldo García in Untersuchungshaft sitzen, kann sich der Ex-Regierungschef frei bewegen. Nicht einmal seine Töchter – ebenfalls wegen der mutmaßlichen Nutzung der umstrittenen Juwelen genannt – wurden angeklagt. Das Gefühl der Straflosigkeit geht tief bei Bürgern, die sehen, wie die Hebel der Macht immer für dieselben gezogen werden. Der frühere IU-Abgeordnete Gaspar Llamazares hat erklärt, er werde mit einer Samtpeitsche behandelt. Ein Ausdruck, der angesichts der Entscheidung des Richters noch zu milde ist.
Wie lange dauert die faktische Immunität?
Die einzelnen Stränge des Falls Plus Ultra befinden sich noch im Ermittlungsstadium, und die internationalen Ermittlungen ruhen nicht. Der Druck aus Washington wächst, und die Möglichkeit, dass Trump, sollte er ins Weiße Haus zurückkehren, Maduro und seine spanischen Partner zur Rechenschaft zieht, ist real. Doch vorerst bleibt Zapatero in Spanien – ohne Fußfessel, ohne Kaution und ohne dass ein einziges Gerät beschlagnahmt wurde. Bei diesem Tempo besteht sein einziges Risiko darin, dass ihn jemand daran erinnert, dass er sich alle vierzehn Tage melden muss. Und vielleicht nicht einmal das.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (69 Antworten).
Die spanische Nationalgerichtshof hat den Ex-Premier Zapatero wegen Geldwäsche angeklagt und seine Konten gesperrt. Ein 88-seitiges Urteil belastet auch seine Töchter.
Die Audiencia National sperrt Bankkonten im Zusammenhang mit José Luis Rodríguez Zapatero im Plus-Ultra-Fall. Die Debatte über Justiz oder Show ist entbrannt.
Gerade den spanischen DAW-Abschluss gemacht und unsicher, wie es in der IT weitergeht? Wir analysieren die Folgen der KI, den Arbeitsmarkt und ob der öffentliche Dienst die bessere Option ist.
Der öffentliche Nahverkehr in Spanien ist zum Spiegel der demografischen Krise geworden. Nutzer von Burbuja.info diskutieren die Realität in den Bussen.
Pedro Sánchez' Dünnheit und Blässe lösen Spekulationen über Ozempic oder eine Herzerkrankung aus. Spürt man dem Regierungschef den wirtschaftlichen Stress an, oder ist es bloß Make-up?
José Cabrera enthüllte bei Antena3, dass die USA planten, Zapatero in Santo Domingo festzunehmen. Die Anklage in Spanien wäre eine Manöver gewesen, um das zu verhindern.