Rhinoplastik nach Trauma: Zweifel, Kosten und was sich wirklich ändert

Ein Trauma mit 13, eine Jugend voller Hänseleien und jetzt Geld für die Rhinoplastik: 5-15% Revisionsrate, Geruchsrisiken und die Warnung, den richtigen Chirurgen zu wählen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Rhinoplastik nach Trauma: Zweifel, Kosten und was sich wirklich ändert
Rhinoplastik: der Zweifel zwischen der Nase oder dem Selbstwertgefühl

Lohnt es sich, sich die Nase operieren zu lassen, wenn das Problem längst nicht mehr die Nase ist? Ein Trauma mit 13 Jahren hinterließ eine deutliche Deformität und eine Jugend voller Hänseleien in der Schule. Mit 18 wollte er unters Messer, aber das Geld fehlte. Die Jahre vergingen, er gewöhnte sich "widerwillig" an sein neues Aussehen und jetzt, mit Geld, erwägt er erneut eine Rhinoplastik. Sein Fazit, ungeschminkt niedergeschrieben: Die körperlichen Veränderungen eines harmonischeren Gesichts "würden meines Erachtens mein Leben überhaupt nicht prägen".

Die Konsultation bei einem Arzt für ästhetische Medizin ist in zwei Tagen. Und da beginnt die erste ernste Warnung: ästhetische Medizin ist nicht Chirurgie. Eine Rhinoplastik sollte von einem Reaccionariorzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie oder einem HNO-Arzt mit Ausbildung in Gesichtschirurgie durchgeführt werden. Die zweite Warnung betrifft die Funktion. Eine durch einen Schlag deformierte Nase hat fast immer eine deviierte Nasenscheidewand, und der Betroffene weiß nicht, ob er schlechter atmet als vor dem Unfall, weil er sich nicht daran erinnert, wie er früher geatmet hat. Bei einer Obstruktion wird die Septoplastik von der öffentlichen Gesundheitsversorgung übernommen, und der ästhetische Teil kann in derselben Operation gelöst werden: Septorhinoplastik.

Welche Risiken hat eine Rhinoplastik und wie oft wird nachoperiert

Die Zahl, die am meisten bremst, ist nicht der Preis, sondern die Wahrscheinlichkeit, wieder in den Operationssaal zu müssen. Die Revisionsraten bei der Rhinoplastik bewegen sich meist zwischen 5 und 15%, und bei posttraumatischen Fällen tendieren sie zum oberen Bereich, weil Knorpel und Knochen bereits vorgeschädigt waren. Bei Chirurgen, die viele Operationen pro Jahr durchführen, sinkt die Zahl. Man sollte den Prozentsatz des Arztes selbst erfragen, ob eine Nachkorrektur im ersten Jahr im Preis enthalten ist und wie lange man warten muss, um das Ergebnis zu beurteilen: 12 Monate, denn viele frühe Misserfolge sind Schwellungen, die noch nicht abgeklungen sind.

Das andere Risiko ist der Geruchssinn. Der vorübergehende Verlust ist durch die Entzündung und die Nasentamponaden häufig, und mit dem Geruchssinn lässt auch der Geschmack nach; in der großen Mehrheit der Fälle erholt er sich. Der dauerhafte Verlust ist beschrieben, aber selten. Anders ist es bei den Nasenmuscheln: Zu viel Gewebe zu entfernen kann das sogenannte Empty-Nose-Syndrom verursachen, das Gefühl, nicht atmen zu können, obwohl die Nase offen ist. Deshalb geht man heute dazu über, die Nasenmuschel zu verkleinern, ohne sie zu entfernen.

Verändert ein verändertes Gesicht das Leben des Operierten?

Hier spaltet sich die Analyse. Manche meinen, dass eine Gesichtsveränderung die Vergangenheit nicht ändert: dass man die Hänseleien aus der Schulzeit ungeschehen machen will, und das kann kein Operationssaal reparieren – am Ende steht derselbe Mann mit einer anderen Nase und deutlich weniger Geld. Dagegen steht die weniger sentimentale Lesart: Wenn die Deformität seit dem 13. Lebensjahr das Selbstwertgefühl beeinträchtigt, ist die Operation eine Investition in die psychische Gesundheit, kein Kapriz. Der Betroffene selbst liefert die Nuance, die beide Lager verunsichert: Seine Beziehungen zu Frauen beschränken sich auf zwei in seinem ganzen Leben, aber er weiß nicht, ob die Nase dabei entscheidend ist oder ob die Bürde das Selbstwertgefühl war, das sie ihm verursachte.

Mit der Konsultation vor der Tür ist die Lage diese: Zweifel, ein ausstehender HNO-Termin und keine Eile. Einen zweiten Chirurgen zu konsultieren kostet nichts. Sich operieren zu lassen, schon.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (22 Antworten).

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