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Reinkarnation: der Mythos, der Bücher verkauft und Hoffnung nährt
Über 2.000 dokumentierte Fälle von früheren Leben und eine rasant wachsende Verlagsbranche. Für ihre Anhänger existiert die Reinkarnation, die Metaphysik bestreitet sie jedoch.
Reinkarnation: das große Versprechen, das die Metaphysik zerlegt
Vor 133 Tagen stellte jemand erneut die Frage, die seit Jahrzehnten kursiert: Gibt es Reinkarnation und Karma? Die kurze Antwort lautet nein, doch der Weg zu dieser Verneinung ist voller Nuancen, Bücher und mehr als 2.000 Fälle, die ein Psychiater der University of Virginia untersucht hat.
Guénon gegen die New-Age-Bewegung
Der Traditionalismus von René Guénon betrachtet die Reinkarnation als metaphysische Unmöglichkeit: eine moderne Idee, die die Seelenwanderung alter Lehren mit einem Seelenaufzug zum Fortschritt verwechselt. Ihr gegenüber verkauft der zeitgenössische Spiritualismus, mit Autoren wie Michael Newton, Brian Weiss oder Edgar Cayce und Filmen wie 'Nosso Lar', eine Evolution der Seele ganz ohne Beweise.
Die unbequemen Fragen
Skeptiker fragen: Wenn die Bevölkerung wächst, woher kommen dann die neuen Seelen? Und warum erinnert sich jeder daran, einst Pharao gewesen zu sein, aber niemand ein anonymer Bauer – und auch Einstein nicht, der die Physik vervollkommnet hätte? Auf diese Einwände gibt es nie eine Antwort.
Der Fall Stevenson
Ian Stevenson, Psychiater an der University of Virginia, dokumentierte mehr als 2.000 Fälle von Kindern mit angeblichen früheren Leben. Gleichermaßen kritisiert und bewundert, bleibt sein Werk der einzige Ansatz mit wissenschaftlicher Methode, wenn auch ohne schlüssigen Beweis.
Reinkarnation wird ein Geschäft bleiben, solange die Wissenschaft nichts Entschiedenerehs sagt. Doch ein Thema mit einer solchen Auferstehungsfähigkeit wird morgen nicht verschwinden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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