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Rechte Wähler fordern mehr als nur Steuersenkungen
Vom Ende des Mindestlohns bis zur Wehrpflicht: Ein Debattenteilnehmer listet Maßnahmen für die Regierungszeit auf, von Verwaltungskürzungen bis zu radikalen sozialen Experimenten.
Vom Mindestlohn zur Wehrpflicht: Das rechte Menü im Wahlkampf
Was würden Sie tun, wenn Sie regierten? Diese Frage, gestellt im Hinblick auf einen hypothetischen Wahlsieg der Rechten, deckt einen Katalog auf, der von sinnvollen Verwaltungskürzungen bis zu den radikalsten sozialen Experimenten reicht. Das Interessante daran ist die Mischung: Orthodoxe liberale Vorschläge koexistieren mit anderen, die den halben Wohlfahrtsstaat abreißen würden. Dies ist kein Detail vor den nächsten Wahlen.
Der Ausgangspunkt ist ein Eingriff, der Institutionelles und Kulturelles mischt: Macht sichern, Distanz zur Kirche wahren, Frieden mit benachteiligten Regionen schließen und Spanien zu einem Hub für interkulturelles Verständnis machen. Bis hierhin Staatsrhetorik. Die Sache kippt, wenn derselbe Ansatz vorschlägt, «brutal» in Fernsehen und Medien einzugreifen, um den nationalen Geist zu heben, und mit einem KI-Plan endet, um patriotisches soziologisches Diskursmaterial zu fabrizieren. Die Grenze zwischen institutioneller Kommunikation und Propaganda verschwimmt von selbst.
Wohnraum und Hausbesetzung: Der gemeinsame Kampfplatz
Der klarste Konsens zeigt sich beim Wohnen. Gefordert wird die Abschaffung von Regeln, die Hausbesetzer schützen, sowie des letzten Mietgesetzes, mit dem Argument, der Markt funktioniere besser ohne Intervention und ohne neuen Baubedarf. Es ist die übliche These: Weniger Regulierung, mehr Angebot. Der Hinweis fehlt, dass das Angebot nicht per Dekret entsteht, aber als Startposition ist es kohärent und oft wiederholt.
Einschränkung des öffentlichen Sektors
Hier weitet sich das Menü und wird explizit. Keine Subventionen für Gewerkschaften und Drittsektor-Einrichtungen, die sich nicht über Mitglieder finanzieren; öffentliche Sender sollen nicht mehr gegen private konkurrieren und sich auf Sprachen, Kultur und Information beschränken; diese Einsparungen umgeleitet in patriotisches Historienkino mit Pelayo, Jakob I., Lepanto und Kastellen als Kinoprogramm. Der Vorschlag hat seinen Reiz – kultureller Interventionismus bekämpft durch mehr kulturellen Interventionismus – und auch eine Grundlogik: Wer zahlt, befiehlt.
Verschärfung bei Arbeit und Gesundheit
Der härteste Teil kommt mit Verwaltung und Sozialausgaben. Geplant sind keine Nachbesetzungen pensionierter Beamter, Erhöhung der Arbeitszeit auf 45 Wochenstunden und Kürzung der öffentlichen Gehälter um 10 %. Privatisierung von Gesundheitswesen und Bildung. Wiederherstellung von zwei Jahren Wehrpflicht. Privatisierung der Renten, Senkung der niedrigen um 10 % und der hohen um 5 %. Abschaffung des Mindestlohns (SMI), damit Arbeitnehmer und Unternehmen «es unter sich ausmachen». Zusammen ist dies ein vollständiger Modellwechsel, keine bloße Anpassung.
Manche gehen weiter und fordern null Abfindung bei Entlassung, Aufhebung aller Tarifverträge und massive Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zur Kostensenkung. Der Widerspruch zum Diskurs der nationalen Priorität ist offensichtlich, und niemand löst ihn.
Der Flügel, der nicht auf Urnen warten will
Nicht jeder geht vom Sieg aus. Gewarnt wird vor einer Masse von Wählern, die die heutige Regierungspartei trotz ihr zugeschriebener Skandale stützen kann, und erinnert daran, dass der Oppositionsführer allein regieren will, ohne Partner, strebend nach absoluter Mehrheit. Mit einem Eisenbahnunfall im Hintergrund – erwähnt als Wahlkampfwaffe bis zum letzten Tag – scheint das Szenario von 180 Sitzen für manche machbar, für andere Fantasie.
Das Menü schließt mit der nostalgischen Fraktion: Todesstrafe, obligatorische Messe, Bestrafung von Ehebruch und Verbot von Beziehungen außerhalb der Ehe. Das passiert, wenn man laut fragt: Die Antwort übertreibt immer den Fragesteller.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Die wiederaufgewärmte These der Machtrotation: Die Eliten hätten beschlossen, den PSOE abzulösen und die Rechten die von den Märkten geforderten Sparmaßnahmen umsetzen zu lassen.
Das deutsche Verteidigungsministerium plant eine Wehrpflicht ausschließlich für männliche Staatsbürger mit 2.600 Euro monatlich, während der Widerstand wächst.