Real-Madrid-Profi wegen Angriff durch unversicherten Hund vor Gericht

Ein Außenverteidiger von Real Madrid muss sich vor Gericht verantworten, nachdem einer seiner Hunde einen Minderjährigen angegriffen hat. Das Tier war weder geimpft noch haftpflichtversichert.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Real-Madrid-Profi wegen Angriff durch unversicherten Hund vor Gericht

Ein Richter in Alcobendas bei Madrid hat das Hauptverfahren gegen einen Außenverteidiger von Real Madrid eröffnet, nachdem einer seiner vier Hunde einen Minderjährigen und einen Dackel angegriffen hatte. Die Vorfälle ereigneten sich am 4. Januar 2023, als die Tiere von seinem Grundstück entkamen. Der Hund, ein türkischer Kangal, biss den Dackel in den Rücken und verletzte ihn so schwer, dass er eingeschläfert werden musste. Zudem war das Tier weder geimpft noch haftpflichtversichert, was gegen die Vorschriften für als gefährlich eingestufte Rassen verstieß.

Am 7. Januar setzte der Richter eine Kaution von 7.410 Euro fest, um mögliche Schadensersatzforderungen abzusichern. Die Summe wurde im Vergleich zum Einkommen des Profis als niedrig angesehen. Der Fall wird vor dem Strafgericht Nr. 26 in Madrid verhandelt; ein Termin steht noch nicht fest.

Der Fall löst erneut eine Debatte über die verantwortungsvolle Tierhaltung aus. Fehlende Versicherung und Impfung sind erschwerende Umstände, die die Haftung des Besitzers erhöhen könnten. Während einige härtere Strafen fordern, plädieren andere für eine Entschädigung des Schadens. Fest steht: Der Profi wird sich für seine Fahrlässigkeit verantworten müssen, in einem Prozess, der als Test für die Anwendung des Gesetzes dienen wird.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (60 Antworten).

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