Real Madrid Krise: Kritik an Florentino und Mourinho

Real Madrid liegt nach zwei Niederlagen sechs Punkte hinter dem FC Barcelona. Im Forum wird über die Verantwortung von Präsident Florentino Pérez und Trainer Mourinho diskutiert.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Real Madrid Krise: Kritik an Florentino und Mourinho
Real Madrid im freien Fall: Florentino, Mourinho und eine gespaltene Kabine

Die Saison 2026/27 von Real Madrid begann mit zwei Niederlagen in den ersten Spieltagen, wodurch der Rückstand auf den FC Barcelona bereits sechs Punkte beträgt, wie Forenteilnehmer berichten. Die Ankunft von José Mourinho hat die Kritik an Präsident Florentino Pérez verschärft, den viele Fans für die sportliche, finanzielle und institutionelle Schieflage des Vereins verantwortlich machen. Der Verkauf von Vermögenswerten, gescheiterte Transfers und eine zerstrittene Mannschaft zeichnen ein Bild, das viele als irreversibel betrachten.

Ein Ligastart, der alle Erwartungen zerschlägt

Die Saison startete mit Mourinhos Rückkehr und Versprechen eines erneuerten Projekts. Nach zwei Niederlagen ist die offizielle Erzählung zusammengebrochen. Ein Nutzer fasst es schonungslos zusammen: „Zu diesem Zeitpunkt der Liga wäre Madrid unter Xabi Alonso noch ungeschlagener Tabellenführer gewesen, während es unter Mourinho bereits sechs Punkte hinter Barça liegt und zwei Niederlagen kassiert hat.“ Vergleiche mit dem früheren Trainer sind zu einem wiederkehrenden Mantra geworden.

Das Unbehagen betrifft nicht nur die Ergebnisse. Das Gefühl, dass die Mannschaft orientierungslos spielt, nur durch individuelle Glanzlichter gerettet wird und das Mittelfeld das Spiel nicht kontrollieren kann, dominiert die Analyse. „Valverde / Tchouameni und auf einen guten Pass von Güler warten erinnert mich an Mamadou Diarra und Emerson“, urteilt ein anderer Kommentar, was zeigt, dass das Problem über den Trainer hinausgeht.

Florentino Pérez im Visier

Die Person des Präsidenten konzentriert den Großteil der Kritik. Ihm wird vorgeworfen, den Verein eher wie ein Finanzunternehmen als eine Sportinstitution zu führen. „Für Florentino sind Spieler VERMÖGENSWERTE. Finanzielle Assets, die Einnahmen generieren und einen Marktwert haben. Je mehr wertvolle Assets, desto höher der Wert des Clubs bei einem möglichen VERKAUF“, lautet eine Analyse, die bei den Anhängern Anklang findet.

Der mögliche Verkauf des Clubs, der von der Führungsetage immer wieder dementiert wird, schwebt über jeder Diskussion. „Herr Erleuchteter, Florentino, hat aktiv und passiv gesagt: 'Verkauf'. Die einzige Frage ist die Methode“, behauptet ein Beitrag, der das Misstrauen gegenüber der offiziellen Darstellung widerspiegelt. Die Vertragsverlängerungen von Spielern wie Vinícius Júnior bis 2032 werden als Maßnahme zum Schutz des Asset-Werts interpretiert, nicht zur Aufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft.

Mourinho, Florentinos menschlicher Schild

Mourinhos Rückkehr wird nüchtern betrachtet. „Seine Karriere als Elite-Trainer endete 2013 nach der Niederlage im Pokalfinale gegen Cholo Personaje Atletico im Bernabéu“, erinnert ein Beitrag an den allgemeinen Skeptizismus. Er wird als abgewrackter Trainer beschrieben, der den Job angenommen hat, um die Kritik vom Präsidenten abzulenken.

„Wie ein skrupelloser Aasfresser hat er beim Größten unterschrieben NICHT wegen seiner Fähigkeiten als Trainer... JA als Marionette und Handlanger von FloPer“, fügt eine andere Analyse hinzu. Die Idee, dass Mourinho keine Entscheidungen treffen wird, die Florentino verärgern könnten, besonders bezüglich der Starspieler, hat sich unter kritischen Fans als Gewissheit etabliert.

Vinícius, Mbappé und eine gespaltene Kabine

Das Zusammenleben von Vinícius Júnior und Kylian Mbappé wird als strukturelles Problem wahrgenommen. „Dass Mentonen und die Ratte sich gegenseitig blockieren würden, war leichter vorherzusagen als das Ergebnis der russischen Wahlen“, ironisiert ein Beitrag. Die fußballerische Inkompatibilität beider hat sich im Laufe der Spieltage eher verschärft als gelöst.

Auch das Verhalten von Vinícius Júnior erzeugt Ablehnung. „Er ist ein Vollidiot. Besugo, hysterisch und ein schlechter Mensch, egal was die Trainer sagen, dass er ein guter Junge sei“, behauptet ein Anhänger nach seinem Platzverweis. Die Rote Karte, die von der Mehrheit als klar angesehen wird, gilt als weiteres Zeichen für mangelnde Kontrolle des Spielers und die Unfähigkeit des Clubs, seinen Charakter zu managen.

Das Bernabéu zwischen Unterwerfung und Aufstand

Auch die Tribüne steht im Fokus. „Das unterwürfige Bernabéu hat nur den Schiedsrichter ausgepfiffen“, bedauert ein Beitrag die Passivität der Fans angesichts dessen, was sie als katastrophales Management betrachten. Der Vergleich mit der Ära von Xabi Alonso, als das Team ungeschlagener Tabellenführer war, nährt das Gefühl, dass das aktuelle Projekt ein Rückschritt ist.

Die Spaltung unter den Anhängern ist tief. Während einige eine entschiedene Reaktion gegen die Führung fordern, erinnern andere daran, dass vor sechs Monaten zwei von drei Fans einen ehrenvollen Ausstieg aus dem Florentinismo ablehnten. „Spielen wir uns jetzt nicht als Würdenträger auf und erwarten keine großen Reaktionen vom Bernabéu“, warnt ein Beitrag, der auf die kollektive Verantwortung hinweist.

Die Zukunft: Verkauf, Wahlen und angekündigter Ruin

Der Horizont lädt nicht zum Optimismus ein. Die Möglichkeit eines Clubverkaufs, kommende Wahlen und die Notwendigkeit einer Wirtschaftsprüfung zur Klärung der Finanzen sind wiederkehrende Themen. „Jeder Tag, den dieser untreue Verwalter als RM-Präsident verbringt, vermehrt den Ruin auf allen Ebenen“, urteilt ein Beitrag, der die allgemeine Stimmung zusammenfasst.

Der Mangel an glaubwürdigen Alternativen nährt die Verzweiflung. „Wer soll denn übernehmen? Nadal?“, fragt ein Anhänger und spiegelt die Abwesenheit eines inspirierenden Alternativprojekts wider. Das Gefühl, dass der Club in einer Spirale des Niedergangs ohne Umkehr gefangen ist, dominiert die Debatte.



Die Saison 2026/27 von Real Madrid ist von einer rein sportlichen Frage zu einem Streit über das Modell des Vereins geworden. Mit Mourinho als Schild und Florentino als Ziel assistiert das Bernabéu einer Debatte, die über den Rasen hinausgeht und angesichts der Daten keine einfache Lösung zu haben scheint.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (3017 Antworten).

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