Kalter Entzug: von zwei Schachteln täglich auf null in wenigen Stunden
Mit dem Rauchen von einem Tag auf den anderen aufhören, ohne Pflaster, ohne Kaugummis, ohne E-Zigarette und ohne Zurück. Das ist die Version, die dominiert, wenn jemand ankündigt, diese Woche aufzuhören, und die anderen fragt, wie sie die ersten Tage durchgestanden haben. Das Bild, das dabei entsteht, ist uneinheitlich: Manche sind sechs Jahre ohne eine einzige Zigarette, manche ein Jahrzehnt, einer hat gerade erst angefangen, und ein anderer sagt, er versuche es gar nicht erst, weil ihm das Rauchen gefällt. Das Kleingedruckte: Mehrere der Erzählenden geben frühere Versuche und Rückfälle zu.
Der häufigste Ausgangspunkt ist der des Rauchers, der eines Tages beschließt, dass es jetzt reicht. Einen einzigartigen Weg gibt es nicht. Der eine sagt, er reduziere um eine Zigarette pro Tag, der andere ging von anderthalb Päckchen Ducados täglich auf null in wenigen Stunden, und wieder ein anderer macht aus dem Versuch eine saisonale Gewohnheit.
Wie viel wurde vorher geraucht: von der nächtlichen Zigarette bis zu zwei Schachteln
Der angegebene Konsum vor der Auseinandersetzung mit dem Nikotin variiert so stark, dass jeder Durchschnitt eine Illusion wäre. Ein 54-jähriger Raucher, süchtig seit seinem 17. Lebensjahr, spricht von 12 bis 14 Dreher-Zigaretten am Tag, verteilt in Mikrodosen über den Tag, plus eine Zigarette, wenn er nachts aufsteht. Ein anderer gesteht, anderthalb Päckchen Ducados täglich geraucht zu haben, und vor mehr als einem Jahrzehnt von 100 auf 0 aufgehört zu haben.
Das Spektrum geht weiter. Der eine fing mit 13 an und kam auf zwei Schachteln täglich in den letzten zehn Jahren. Der andere bewegt sich zwischen 8 und 10 Zigaretten, mit Spitzen in Stressphasen. Und es gibt auch Wenigraucher, die sich trotzdem als süchtig betrachten: eine Schachtel alle drei Tage, mit drei Zigaretten vor dem Einschlafen und einer weiteren bei jedem nächtlichen Toilettengang; oder eine Schachtel im Monat, was das selbstgesetzte Limit ist.
Die Zahl ist weniger wichtig, als sie scheint. In allen Fällen wiederholt sich das Gefühl, von etwas abhängig zu sein. Das ist der eigentliche Antrieb, nicht die Zahl.
Geht der Rauchstopp auch ohne Pflaster und Nikotinkaugummis?
Es geht, und manche verteidigen das mit Vehemenz. Die Geschichten des radikalen Aufhörens beruhen alle auf derselben Geste: an einem Tag sagen «ich höre auf» und nie wieder anfassen. Ohne Ersatzstoffe, ohne Chemie, ohne in die Falle des schrittweisen Reduzierens zu tappen. Einer der Fälle ist der von jemandem, der von anderthalb Päckchen täglich auf null ging und seit über einem Jahrzehnt nicht mehr angefasst hat. Ein anderer hörte 2021 auf, nach 18 Jahren Rauchen mit zwei Schachteln täglich als Grundlage, und es käme ihm nicht in den Sinn zurückzufallen, auch nicht an einem schlechten Tag.
Daneben taucht in der Diskussion auch das schrittweise Reduzieren auf. Eine Zigarette weniger pro Tag funktioniert als Absichtserklärung, verlangt aber monatelange Disziplin, wie diejenigen berichten, die es so angehen. Und mehrere Geschichten räumen frühere Versuche ein. Die häufigste Warnung der Erfolgreichen lautet, dass der Auslöser von innen kommen muss: jemanden überzeugen zu wollen, bringt nichts, denn das muss von einem selbst ausgehen.
Dampfen als Brücke: nützlicher Ersatz oder neue Sucht?
Die E-Zigarette hat sich als Zwischenwerkzeug in die Diskussion geschlichen. Der eine dampft seit 2018 und hat kein Tabak mehr geraucht, der andere empfiehlt sie mit Einschränkungen: Ein Vaper mit CBD, sagt er, reguliere die Angst und mache den Übergang erträglicher. Andere warnen, dass der Preis nach der letzten Steuer stark gestiegen sei und das Ganze jetzt deutlich teurer geworden sei.
Die Erfahrungen sind nicht einstimmig. Für die einen ist Dampfen die Brücke, für die anderen nur eine andere Art, weitergebunden zu bleiben. Und eine unbequeme Warnung taucht auf, wenn man dem Faden folgt: Das Wechseln des Vehikels ist nicht dasselbe wie das Aufhören.
Eine Sucht durch eine andere ersetzen: vom Alkohol über das Koka bis zum Süßen
Das Muster taucht in der Diskussion mehrfach auf. Ein Raucher hörte mit Joints auf, weil sie sein Verlangen nach Süßem anheizten. Ein anderer heiratete den Tabak direkt nach dem Schlussstrich unter Koka und Joints: zwei Monate clean von dem einen und eine Schachtel täglich von dem anderen.
Der aufschlussreichste Fall ist der des Alkohols. Eine der Geschichten erzählt, wie jemand vom täglichen, entgleisten Trinken zum abrupten Aufhören kam und seit acht bis neun Jahren keinen Tropfen mehr angefasst hat. Er gibt zu, dass er im Sommer von einem eiskalten Krug auf einer Terrasse versucht wird, aber es genügt ihm, sich ins Gedächtnis zu rufen, was danach kam: «Jede Sucht ist schlecht», stellt er fest, ohne die seine zu verteidigen.
Diese Erkenntnis wollen viele auf den Tabak übertragen. Und da lauert die klassische Falle: eine Abhängigkeit aufgeben und gleichzeitig eine neue beginnen, auch wenn es dieselbe in anderer Verpackung ist. Es gibt aber auch die gegenteilige Lesart, die derjenigen, die behaupten, das Rauchen schade ihnen nicht, weil sie jeden Tag im Feld unterwegs sind und sich in jeder Pause eine anzünden. Die Verleugnung hat tausend Formen.
Saisonales Rauchen: die Tür, die fast niemand ganz zumacht
Ein Teil derer, die sagen, sie hätten aufgehört, hat nicht wirklich aufgehört. Sie rauchen vier Monate im Jahr, von Ende Mai bis zum 31. August, mit mehr als einem Päckchen Chesterfield täglich, und hören dann abrupt auf, ohne Entzug, wie sie selbst berichten. Die Ausrede: In vier Monaten werde man nicht süchtig. Wer das erzählt, wiederholt den Zyklus seit sechs Jahren.
Ein weiterer weit verbreiteter Wunsch ist der des Genusskonsums: den Tabak komplett aufgeben und sich nur noch eine oder zwei Zigaretten am Wochenende aus reinem Vergnügen gönnen. Wer das anstrebt, räumt ein, dass man vorher zu hundert Prozent entgiften muss, und genau diese Phase sei die, an der man sich verschlucke.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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