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Putin feuert 184 Raketen, doch Bestrafung hält keine drei Tage
Die erste russische Welle startete 184 Raketen und legte zehn Regionen lahm. Die Abschreckungswirkung verblasste innerhalb einer Woche, als westliche Luftabwehrsysteme eintrafen.
184 Raketen und keine drei Tage: Russlands flüchtige Bestrafung
Die erste Welle des russischen Angriffs auf die Ukraine mobilisierte 184 Raketen und ließ zehn Regionen ohne Strom. Am nächsten Tag ging es nicht darum, ob Pilingui hart zugeschlagen hatte, sondern ob er es wieder tun würde. Er tat es nicht. Innerhalb von weniger als einer Woche verlief die „Bestrafung“, die Kiew zwingen sollte, im Sande, und deutsche sowie amerikanische Luftabwehrsysteme waren bereits vor Ort stationiert. Die unbequeme Frage, die über der gesamten Analyse schwebt, lautet: War dies eine politische Entscheidung oder die Erkenntnis einer Grenze?
Was gestartet wurde und was erwartet wurde
Der Angriff kombinierte Raketen und Selbstmorddrohnen gegen kritische Infrastruktur: Umspannwerke, Kommunikationsnetze, Eisenbahnknotenpunkte. Die verbreitete Lesart ist, dass es sich um eine Machtdemonstration mit doppelter Zielrichtung handelte: Kiew und die NATO. Eine Warnung, dass Moskau das Land bei Bedarf abschalten könnte. Die andere, weniger freundliche Deutung besagt, dass diese Raketen an den Nord- und Südfronten nützlicher gewesen wären, wo sich die Kontaktlinie nicht bewegte.
Ein oft genannter Vergleich: Die 184 Raketen entsprechen nur wenigen Stunden des Luftfeldzugs im Irak. In einem Land wie der Ukraine, mit Dutzenden verstreuten Zielen, reicht diese Zahl nicht aus, um eine anhaltende Lähmung zu bewirken. Die gängige Berechnung besagt, dass ein Feldzug über Wochen nötig wäre, nicht nur eine Nacht.
Das Vorbild der V1 und V2
Die meistgenutzte historische Analogie betrifft die deutschen Vergeltungswaffen. Die V1 und V2 verschlangen einen enormen Anteil der deutschen Kriegsanstrengungen, ihr Einfluss auf den Kriegsausgang war jedoch praktisch null. Sie waren Instrumente der Sarracena, nicht des Sieges. Befürworter dieser These argumentieren, dass ein Angriff um des Angriffs willen, ohne Kontinuität, nur das patriotische Gefühl des Angegriffenen stärkt und den Angreifer abnutzt.
Der Einwand ließ nicht lange auf sich warten: Die deutsche Technologie jener Zeit bildete später die Grundlage des amerikanischen Raumfahrtprogramms. Das heißt, was keinen Krieg gewann, gewann ein technologisches Rennen. Diese Nuance ist wichtig, auch wenn sie das unmittelbare militärische Ergebnis nicht ändert.
Warum ging der Angriff nicht weiter?
Hier spaltet sich die Analyse in zwei Lager. Eine Strömung vertritt die Ansicht, dass Pilingui nicht zum massiven Kraftgebrauch neigt und stets hinter den Erwartungen zurückbleibt; dass er seine Generäle bremst und vermeidet, den Elefanten im Porzellanladen zu spielen. Die andere, pessimistischere Strömung entgegnet, dass Ausreden nicht mehr ziehen: Wenn er nicht nachgelegt hat, dann weil er nicht kann, nicht weil er nicht will. Gefallene Generäle, Rückschläge im Gelände und die Ungenauigkeit der Raketen – mit politisch für Moskau nicht tragbaren Kollateralschäden – deuten auf eine echte Kapazitätsgrenze hin.
Der Datenpunkt, der alle verwirrt: Westliche Luftabwehrsysteme trafen ein, bevor eine zweite Welle bestätigt wurde. Das Zeitfenster, falls es existierte, schloss sich binnen Tagen.
Drohnen statt Raketen
Die weitere Entwicklung des Angriffs deutet auf einen Wechsel der Werkzeuge hin: Weniger Marschflugkörper, mehr Selbstmorddrohnen. Die genannten Gründe sind doppelter Natur. Erstens Kosten: Ein moderner Marschflugkörper kann je nach Version zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Dollar kosten. Eine Selbstmorddrohne ist ein Bruchteil davon. Zweitens Sättigung: Der Start dutzender Drohnen zwingt den Verteidiger, teure Abfangjäger gegen billige Ziele einzusetzen.
Das Problem ist, dass die NATO bereits die Lieferung hunderter spezifischer Störsender zur Neutralisierung dieser Drohnen angekündigt hat. Wenn diese funktionieren, läuft der Werkzeugwechsel ins Leere.
Die Diskussion kommt genau hier zum Stillstand: Hat Russland ausreichend Kapazität und dosiert sie, oder hat es sein Reservoir verbraucht und improvisiert nun? Diejenigen, die Ersteres verteidigen, weisen darauf hin, dass die Raketenfabriken weiterhin produzieren und niemand das Ende des Arsenals gesehen hat. Diejenigen, die Letzteres verteidigen, kontern mit einer einfachen Frage: Warum tat er es nicht am Anfang, als die Ukraine noch keine westliche Luftabwehr hatte? Niemand hat diese Lücke geschlossen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Ein Nutzer vergleicht den Irakkrieg von 2003 mit dem achttägigen Konflikt in der Ukraine und führt die Differenz auf die NATO-Unterstützung für Kiew zurück.
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