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Prepaid-SIM ohne Ausweis bekommen: Methoden, die in Foren genannt werden
Einer obdachlosen Person zahlen, damit sie ihren Ausweis angibt, oder die SIM in Großbritannien kaufen: Wege, die für eine nicht registrierte Prepaid-Karte genannt werden, und warum…
Prepaid-SIM ohne Ausweis kaufen: vom Telefonladen zum Londoner Flughafen
Man betritt einen Telefonladen im Viertel, zahlt bar und geht mit einer SIM-Karte hinaus, die nicht auf den eigenen Namen läuft. Das ist kein urbaner Mythos: Es ist eine der Methoden, die immer wieder genannt werden, wenn jemand fragt, wie man eine Prepaid-Karte ohne Identifizierung bekommt. Der am häufigsten genannte Weg ist, einer obdachlosen Person zu zahlen, damit sie ihren Ausweis in den Vertrag einträgt – eine Methode, die als billig und schnell beschrieben wird. Der zweite Weg führt über die Grenze: In Großbritannien werden Prepaid-Karten ohne Registrierung verkauft, und man kann am selben Flughafen mehrere kaufen. Der dritte ist der klassische Telefonladen, wo das schwarze Brett einen Parallelmarkt darstellt.
Was das spanische Gesetz seit den Madrider Anschlägen verlangt
Die Pflicht zur Identifizierung von Prepaid-Käufern in Spanien ist kein administrativer Laune-Einfall. Sie geht auf die Anschläge vom 11. März 2004 in Madrid zurück, deren Bomben mit Prepaid-Handys ausgelöst wurden. Danach wurde die Vorschrift eingeführt, jede SIM an einen Ausweis zu koppeln. Wer eine Karte ohne Identifizierungsanfrage verkauft, verstößt gegen die Regel, doch in der Praxis hängt die Kontrolle vom Geschäft ab: Manche berichten, dass sie in einem Carrefour nach dem Ausweis gefragt wurden und das Problem lösten, indem sie eine falsche Nummer angaben mit der Behauptung, es sei ein Geschenk; andere sagen, dass sie in einem Tabakladen oder Supermarkt beim Aufladen nie nach etwas gefragt wurden.
Die IMEI ist nicht an einen Ausweis gebunden
Eine der häufigsten Ideen ist, dass die Seriennummer des Telefons mit dem Käufer verknüpft ist. Das stimmt nicht ganz. Die IMEI identifiziert das Gerät, nicht die Person, und die MAC ist die physische Adresse des Geräts. Beide lassen sich getrennt nachverfolgen, bilden aber keine automatische Kette mit dem Ausweis. Was tatsächlich Spuren hinterlässt, ist der Kauf: Zahlung mit Karte, Vertragsbindung oder Lieferung nach Hause. Wer bar kauft, keine Daten angibt und keine Lieferung an die Haustür wählt, erschwert die Rückverfolgung erheblich. Es wird auch darauf hingewiesen, dass sich IMEI und MAC ändern lassen, wobei die erste Änderung strafbar ist, die zweite nicht.
Das Roaming-Loch und die integrierten Karten
Manche behaupten, der sauberste Weg sei, die Karte im Ausland zu kaufen und hier im Roaming zu nutzen. Portugal und Großbritannien werden als Länder genannt, in denen Prepaid-Karten ohne Identifizierung verkauft werden. Das Problem: Dieses Fenster schließt sich zunehmend. Immer mehr Geräte haben die SIM integriert in der Platine, ohne Steckplatz, und die Registrierung erfolgt über die IMEI des Geräts. Auch das Aufladen ist eingeschränkter: Die Codekarten verschwinden allmählich, obwohl man in Tabakläden und Supermärkten weiterhin ohne Ausweis aufladen kann.
Die Paradoxie: Die Norm, die Anonymität schließen soll, existiert neben einem Markt, der sich nicht ganz schließen lässt. Und während der Gesetzgeber der namenlosen Karte nachjagt, macht das Handy ohne Steckplatz aus dem Problem ein anderes. Die Spur liegt nicht mehr im Plastik. Sie liegt im Gerät.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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