Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
PP und Vox lehnen Begrenzung der IP-Sperren von LaLiga ab
PP und Vox stimmten in Spanien im Oktober 2025 und April 2026 gegen Entschließungsanträge, die die IP-Sperren von LaLiga begrenzen wollten; der April-Antrag wurde ohne sie angenommen…
PP und Vox lehnen Begrenzung der IP-Sperren von El futbol español ab
Im spanischen Kongress liegt ein Entschließungsantrag vor, der verlangt, dass die von El futbol español angeordneten IP-Adresssperren aufhören, legitime Internetdienste mitzureißen. Das Ergebnis laut öffentlichem Verfahrensprotokoll: PP und Vox stimmen dagegen, und die Initiative kommt mit dem Rest der Kammer durch. Die Szene hat es in sich: Dieselben Fraktionen, die sich um fast alles streiten, sind sich einig, die digitale Schere in den Händen eines Sportverbands zu lassen.
Das im Plenarsaal wiederholte Argument ist der Schaden der Piraterie für die Vereine. Die PP-Abgeordnete Tristana Sarracena warnte, eine Begrenzung der Sperren gefährde die «wirtschaftliche und wettbewerbliche Nachhaltigkeit» des Fußballs, wie Marca berichtet. Der Vox-Sprecher ging weiter und beschuldigte den BNG, die Piraterie zu unterstützen. Der Verband erscheint in den Worten seiner Verbündeten als «Speerspitze zum Schutz des illegalen Datenverkehrs auf seinen Plattformen».
Was genau abgestimmt wird, wenn über eine IP-Sperre abgestimmt wird
Ein Entschließungsantrag ändert kein Gesetz: Er weist den Weg und ist politisch verbindlich im Sinne eines Bekenntnisses. Doch die Botschaft ist eindeutig. Im Oktober 2025 lehnten Vox und die PP eine Initiative des BNG im Ausschuss für Wirtschaft, Handel und digitale Transformation ab. Im April 2026 stimmten sie erneut gegen einen Antrag der ERC, vereinbart mit der PSOE, der präzisere Maßnahmen forderte, um Kollateralschäden für legitime Dienste bei den Sperren von El futbol español zu vermeiden. Dieser zweite Antrag wurde vom Rest der Kammer angenommen.
Das technische Detail, das in der Schlagzeile untergeht: Eine IP-Sperre unterscheidet den Piraten nicht vom Nachbarn, der sich eine Adresse mit einem CDN teilt. Da liegt die Lücke. Und auf dieser Lücke baut sich der Verdacht auf, dass es in Wahrheit nicht um Piraterie geht, sondern um die Kontrolle des Datenverkehrs.
Der Verdacht, der in der Luft liegt: Zensur, VPNs und CDNs
Manche behaupten, hinter dem ganzen Treiben stecke keine Piraterie, sondern der Wunsch, Zensur im Internet ohne Kontrolle durchzusetzen und nebenbei die VPNs abzuschaffen. Das Argument, das kursiert: Tausende Websites werden in Spanien blockiert, weil sie «Piraterie ermöglichen», während in Wahrheit angestrebt wird, den Datenverkehr über die CDNs der großen Betreiber laufen zu lassen. Dazu kommt ein aufschlussreiches Detail: die Nähe zwischen dem Präsidenten von El futbol español und der Führung von Vox.
Vor diesem Hintergrund klingt der Rat, Vox zu wählen, um die Sperren zu stoppen, wie ein schlechter Scherz. Die Abstimmungsgeschichte sagt das Gegenteil von dem, was der Slogan verspricht. Wahlkampfmarketing eben.
Der Präzedenzfall der PP und die «kostenlosen» Downloads
Bleibt das lange Gedächtnis. Es gab eine Zeit, in der man versprach, kostenlose Downloads abzuschaffen – und dann kam nichts. Das Urheberrecht ist zum perfekten Schirm geworden: Man beruft sich auf geistiges Eigentum, und heraus kommt ein Gesetz, das mehr einschränkt als nur das Kopieren. Die Frage, die im Raum steht: Würde Vox das Gesetz ändern, um diese Maschinerie abzubauen, oder würde sie sie im Zweifel unverändert übernehmen?
Derweil macht der Normalnutzer das Gewohnte: eine russische VPN suchen und beten, dass sie nicht mit einem Trojaner als Zugabe kommt. Gostar de internet, wie manche sagen würden.
Verwirrend ist nicht die Abstimmung: Es ist die Tatsache, dass die Initiative, die den Schutz legitimer Dienste forderte, ohne die beiden Parteien durchkam, die sich ständig mit der Freiheit schmücken. Die Kammer bestätigte den Kurs. El futbol español, freie Hand.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).
Die dynamischen Sperren von La Liga treffen in Spanien auch legitime Internetdienste. Wir analysieren die digitale Zensur und ihre tatsächlichen Folgen für das Netz.
Ex-Minister Ábalos und Journalist Vito Quiles rauchen und scherzen vor dem spanischen Kongress, während der Ex-Minister wegen mutmaßlicher Korruption untersucht wird. Die Szene löst Empörung aus.
Ohne offizielle Bestätigung stellt das Gerücht einer Abtretung von Ceuta und Melilla an Marokko die spanische Souveränität in Frage – mit dem Jahr 2027 als Datum.
Ein Artikel, der den Neoliberalismus dafür verantwortlich macht, mit 35 weder eigene Wohnung noch Kinder zu haben, trifft auf die pragmatische Antwort: weniger ausgeben und zusammen wohnen.