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Pere Navarro will nur noch öffentliche Verkehrsmittel in spanischen Städten – Kritik
Pere Navarro, Regierungsdelegierter in Katalonien, schlägt vor, private Autos aus den Städten zu verbannen. Kritiker bemängeln fehlende Infrastruktur und politische Heuchelei.
Pere Navarro schlägt Autoverbote in Städten vor: Der Streit bricht los
Ein Autofahrer, der am Rand von Barcelona wohnt und in einem Industriegebiet außerhalb der Stadt arbeitet, steht vor einem Dilemma: Wenn der Vorschlag von Pere Navarro, dem Regierungsdelegierten der spanischen Zentralregierung in Katalonien, Wirklichkeit wird, darf sein Auto nicht mehr in die Stadt. Die Idee, dass in den Städten nur noch öffentliche Verkehrsmittel fahren dürfen, hat eine Welle der Kritik ausgelöst – von Vorwürfen einer "Diktatur" bis hin zu Zweifeln an ihrer Machbarkeit.
Der Plan: vollständige Einschränkung privater Fahrzeuge
Wie durchgesickert ist, soll Pere Navarro vorgeschlagen haben, private Autos aus den Städten zu verbannen und ausschließlich den öffentlichen Verkehr zuzulassen. Der Vorschlag, der im Kampf gegen Verschmutzung und Stau eingeordnet wird, kollidiert frontal mit der Realität von Millionen Arbeitnehmern, die für ihren Weg zur Arbeit aufs Auto angewiesen sind. "Und was ist mit denen, die in der Stadt wohnen und in Dörfern arbeiten?", fasst einer der häufigsten Einwände zusammen.
Das Fehlen von Investitionen in Alternativen ist ein weiterer genannter Schwachpunkt. Mehr Metro-, S-Bahn- und Buslinien sowie die Einstellung von Fahrern mit fairen Löhnen sind Maßnahmen, die vermisst werden, bevor man etwas verbietet. "Die Großstädte sind schon gebaut, und viele sind ein Desaster; die können sich nicht so viel herausnehmen", merkt eine kritische Stimme an.
Die Heuchelei der Politik
Ein wiederkehrendes Argument ist, dass die Politiker, die diese Einschränkungen vorantreiben, sie nicht auf sich selbst anwenden werden. "Die fahren immer mit Chauffeur", heißt es. Der Verdacht, dass die Maßnahme für den einfachen Bürger gedacht ist, während die herrschende Klasse ausgenommen bleibt, nährt die Ablehnung. Navarros Vorschlag, so gut gemeint er auf dem Papier auch sein mag, scheint an der mangelnden Infrastruktur und dem Misstrauen gegenüber seinen Befürwortern zu scheitern.
Unter diesen Vorzeichen dürfte die Debatte über urbane Mobilität lange andauern. Derweil fragt sich der Fahrer, der sein Auto für die Arbeit braucht, weiter: Und was jetzt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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