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Pepephone wechselt zu MásMóvil: alte Router funktionieren nicht mehr
Die Migration von Pepephone zu MásMóvil erfordert laut Nutzern VLAN 802.1q am Modem: Ohne diese Voraussetzung gibt es keine IP. Wer einen alten Router besitzt, bleibt ohne Verbindung.
Pepephones Wechsel zu MásMóvil lässt alle ohne VLAN-fähigen Router ohne Internet
Die Migration von Pepephone auf das Netz von MásMóvil hat mehrere Kunden ausgerechnet wegen eines technischen Details ohne Verbindung gelassen, auf das laut Betroffenen niemand hingewiesen hat: Das neue ADSL verlangt 802.1q-VLAN-Tagging am Modem. Ohne diese Voraussetzung, die die meisten Heimgeräte nicht unterstützen, gibt es weder PPP noch eine IP-Adresse, weder öffentlich noch privat. Die Vorabbenachrichtigung sprach von Neukonfiguration und CG-NAT. Nicht vom Kauf neuer Hardware.
Das Ergebnis ist ein bekanntes Bild: Professionelle Modems namhafter Marken, die sich Kunden gerade deshalb gekauft hatten, um nicht vom Router des Anbieters abhängig zu sein, dienen jetzt als Briefbeschwerer. **Vier Geräte in einem Haushalt, und keines kommt durch.** Wer alles richtig machen wollte, stellt fest, dass ihm das richtig Machen teuer zu stehen gekommen ist.
Was 802.1q-VLAN-Tagging ist und warum es die Verbindung blockiert
802.1q-VLAN-Tagging ist ein Netzwerkstandard, der Datenverkehr mit einer Subnetz-Kennung markiert. In der Konfiguration von Pepephone unter MásMóvil muss sich das Modem in die **VLAN mit ID 20** einwählen, um die PPP-Sitzung aufzubauen. Unterstützt das Gerät das nicht, ist keine Aushandlung möglich.
Entscheidend ist, dass es sich nicht um eine erweiterte Option handelt, die man umgehen könnte. Laut Informationen, die in der Diskussion kursieren, bestätigte ein Techniker, dass die VLAN **für den PPP-Aufbau zwingend erforderlich** ist: Entweder man erfüllt die Bedingung, oder es gibt keine IP, weder öffentliche noch private. Damit erledigt sich die Theorie, dass das Deaktivieren von CG-NAT das Problem lösen würde.
Die betroffene Geräteflotte ist groß. Geräte, die älter als ein Jahr sind und keine Firmware-Unterstützung mehr erhalten, haben die Funktion nicht. Und Update-Versuche blieben erfolglos: **Keines der Modems aus dem ursprünglichen Fall macht nach dem Upgrade VLAN-Tagging.**
Die Liste der mit Pepephone und MásMóvil kompatiblen Router, die fast niemand hat
Die offizielle Alternative ist der Kauf des Routers, den das Unternehmen anbietet. Der **ASUS DSL-N14U** wird für **39 € inklusive MwSt. und Versand** angeboten, gegenüber einem Ladenpreis von rund 50 € zuzüglich Versandkosten im besten Fall. Das Unternehmen erklärt, es mache dabei keinen Gewinn.
Das Problem ist nicht nur der Preis. Es ist die Wartezeit: **5-7 Tage Lieferzeit**, ohne Express-Option, selbst wenn der Kunde dafür zahlt. Für jemanden ohne Verbindung sind das Tage in Isolation. Und manche haben den Router erst erhalten, nachdem die Migration bereits durchgeführt wurde – und er funktioniert nicht, mit offenem Ticket und weiterem Warten.
Eine Liste kompatibler Router kursiert, und sie ist kurz. So kurz, dass jeder, der sie prüft, feststellt: **Fast alles, was bei Amazon auf Lager ist, taugt nichts.** Daraus ergeben sich Gebrauchtmarkt-Lösungen: Ein **Huawei HG556a** von Vodafone, auf Second-Hand-Plattformen für **5-10 €** zu finden, funktioniert nach der Konfiguration mit den richtigen Parametern. Genauso verhält es sich mit einigen Asus-Geräten, die nach einem Firmware-Update den Konfigurationsreiter für 802.1q anzeigen.
CG-NAT: Öffentliche IP anfordern und feststellen, dass es keine gibt
Zur VLAN-Pflicht kommt noch das **CG-NAT** hinzu, die Adressübersetzung, die eine öffentliche IP unter mehreren Kunden aufteilt. Das Unternehmen deaktiviert sie auf Anfrage, aber manche haben es bei der Migration beantragt und warten bis heute.
Die Erklärung des Kundendienstes lautet, dass **MásMóvil keine öffentlichen IP-Bereiche mehr hat**. Das passt zu einem weiteren Symptom: Modems, die **20 Minuten zum Verbinden brauchen**. Die Adressersparnis lohnt sich, solange sich mehr als 90 % der Kunden nicht beschweren.
Für Nutzer mit konkreten Anforderungen – Fernzugriff, eigene Dienste, Downloads – ist CG-NAT eine Mauer. Und die offizielle Antwort bleibt aus.
Was tun, wenn Ihr Router kein VLAN 802.1q unterstützt
Die Auswege, die laut den geteilten Fällen funktioniert haben, sind drei. Erstens: die Firmware des Geräts aktualisieren – manche Asus-Modelle bekommen nach dem Upgrade den VLAN-Reiter. Zweitens: auf einen gebrauchten **Huawei HG556a** zurückgreifen, der mit der richtigen Konfiguration synchronisiert und funktioniert. Drittens: den offiziellen Router kaufen.
Die Konfiguration erfordert **VPI 8, VCI 32 und VLAN 20**. Ein kleines Detail, das schon manchen ausgebremst hat: Im WLAN-Passwort sollte man das Zeichen **&** vermeiden, weil es die Verbindung verhindert.
Der Kern der Sache bleibt. Eine Migration, die einen Hardwarewechsel ohne Vorwarnung erzwingt, ist kein technisches Problem: Es ist eine kommerzielle Entscheidung im Gewand einer Neukonfiguration. Und der Kunde, der zu Pepephone gewechselt ist, gerade um nicht vom Router des Anbieters abhängig zu sein, stellt fest, dass er jetzt davon abhängig ist. An dieser Stelle kommt die Analyse ins Stocken.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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