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Nordkorea schickt 50.000 Soldaten nach Russland: der Preis des Krieges
Bis zu 50.000 nordkoreanische Soldaten könnten die russische Armee in der Ukraine verstärken. Die Kosten, die Verluste und das Scheitern der Sanktionen, in Zahlen.
Fünfzigtausend nordkoreanische Soldaten für Russland: die Zahlen einer Einsatzplanung, die alles verändert
Die Nachricht hat die halbe Welt in Alarmbereitschaft versetzt: Nordkorea bereitet die Entsendung von bis zu 50.000 Soldaten vor, die an der Seite der russischen Armee in der Ukraine kämpfen sollen. Das ist kein symbolisches Kontingent, sondern eine Streitmacht in der Größe eines vollständigen Armeekorps. Die erste Frage jeder ökonomischen Analyse drängt sich auf: Was kostet das, und wer bezahlt es?
Die Kosten eines Einsatzes mit 50.000 Mann
Ein Einsatz dieses Ausmaßes wird nicht improvisiert. Logistik, Transport, Verpflegung, Munition und ein ständiger Nachschub an Verstärkungen. Die nordkoreanische Wirtschaft, unter Sanktionen erstickt, findet in diesem Abkommen eine Einnahmequelle, Zugang zu russischer Militärtechnologie und echte Kampferfahrung für Truppen, die seit Jahrzehnten keinen konventionellen Krieg mehr geführt haben. Die Zahlen, die kursieren, sind kalt: Die erste Expedition hat bereits mindestens ein Drittel ihrer Soldaten verloren, und trotzdem wird eine deutlich größere zweite Welle vorbereitet.
Die Sanktionen, feuchtes Papier vor Ort
Das Detail, das Wirtschaftsbeobachter am meisten ärgert, ist die Leichtigkeit, mit der die russisch-nordkoreanische Achse das Sanktionsregime umgeht. Während Brüssel und Washington neue Maßnahmenpakete beschließen, bewegen sich die Konvois, werden Drohnen gebaut, fahren die Autos und gedeiht der Schattenhandel. Die Sanktionen sind in der Praxis zu einer weiteren Transaktionskostenposition geworden, nicht zu einem Abschreckungsmittel.
Europa beobachtet den Schritt mit Unbehagen: Niemand weiß, ob es das Vorspiel einer größeren Eskalation ist oder nur ein weiteres Teil in einem Krieg, der längst alle Grenzen gesprengt hat. Eine unbequeme Frage bleibt offen: Wie viele Leben und wie viele Ressourcen sind nötig, damit die Realität gegenüber der Erzählung obsiegt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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