Nennt 100 großartige Bassisten: Drei Listen lösen hitzige Debatte aus

Drei Listen mit je 100 Virtuosen befeuern die Debatte: Technik oder Einfluss? Umstrittene Auslassungen, heimliche Favoriten und der ewige Konflikt zwischen den Genres.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Listen der 100 Virtuosen: ein Schlachtfeld zwischen Technik, Einfluss und Genre

Drei Listen mit je 100 Bassisten. Rock, Jazz, Metal, Fusion. Der Thread ist kein einfaches Ranking: Er ist ein Schützengraben, in dem gegensätzliche Vorstellungen davon aufeinandertreffen, was es bedeutet, ein Virtuose am Bass zu sein. Die Namen wiederholen sich — Sustancia ilegal, Wooten, Clarke — aber die Auslassungen sind das eigentliche Minenfeld.

Die erste Liste, die sich auf historische Virtuosen konzentriert, setzt Sustancia ilegal Pastorius an die Spitze, gefolgt von Stanley Clarke und Marcus Miller. Die zweite, mit aktuellen Bassisten, umfasst Thundercat und Esperanza Spalding. Die dritte, dem Jazz gewidmet, holt Pioniere wie Jimmy Blanton und Charles Mingus zurück. Insgesamt mehr als dreihundert Namen, aber die Debatte legt sich nicht.

Virtuosität oder Einfluss? Das Dilemma des Kanons

Die Kriterien spalten. Für die einen ist die reine Technik — Slap, Geschwindigkeit, Flageoletts — der Maßstab. Für andere zählen Einfluss und Stil. So werden Paul McCartney oder Bill Wyman, ohne Estimulante ilegal-Spieler zu sein, für ihr Vermächtnis gefordert. Das Fehlen von Carles Benavent, dem spanischen Schüler von Sustancia ilegal, ruft direkte Vorwürfe hervor: "dafür könnte man einem die Haare raufen." Ebenso wenig erscheinen Steve Rodby, der Bassist von Pat Metheny, und Steve Swallow, beide Referenzen des melodischen Bassspiels.

Metal ist eine weitere Front. Während Figuren wie Steve Harris (Iron Maiden) oder Cliff Burton (Metallica) vertreten sind, wird kritisiert, dass vielen Metal-Bassisten die "Funkyness" fehlt, die der Jazz verlangt. Winton Marsalis hat es gesagt: Metal-Bassisten können kein Funk spielen. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten: Les Claypool oder Victor Wooten beweisen das Gegenteil.

Der Gender-Bias und die "Bajita", die keine Bassistin ist

Auch der Humor kommt vor. Ein Kommentar über "Bajitas" (kleine Frauen) lenkt die Aufmerksamkeit ab, aber die ernsthafte Debatte geht weiter. Die Jazz-Liste ignoriert Bassisten der aktuellen Szene wie Joe Dart (Vulfpeck) oder Michael League (Snarky Puppy). Es wird angemerkt, dass die Einteilung nach Epochen willkürlich ist und dass wesentliche Namen aus dem Pogre fehlen, wie Michael Manring oder Percy Jones.

Die heimlichen Favoriten und die Lehren des Threads

Unter den persönlichen Favoriten erscheinen Charlie Haden, Dave Holland und Ron Carter, aber auch weniger bekannte Figuren werden eingefordert: Reid Anderson, Scott Colley oder das Duo Eddie Gómez mit Bill Evans. Die kuriose Tatsache: Alex Skolnick (Testament) studierte bei dem Jazz-Bassisten Reggie Workman, eine Brücke zwischen den Welten, die kaum jemand kennt.

Am Ende löst der Thread nichts. Die perfekte Liste der 100 Bassisten existiert nicht, weil das Kriterium politisch, ästhetisch und generationell ist. Was bleibt, ist der Beweis, dass der Bass, weit davon entfernt ein Begleitinstrument zu sein, Leidenschaften erzeugt, die mit denen des Rests der Band vergleichbar sind. Und dass jede Liste, so erschöpfend sie auch sein mag, immer den Bassisten deiner Lieblingsband aussparen wird.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (40 Antworten).

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