Nando bestreitet den Sinn des Lebens

Nando el Hispano behauptet, der freie Wille sei unmöglich und die Geburt eine Zumutung. Sein Argument mischt Biologie, Determinismus und Moralkritik.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Für Nando el Hispano existiert der Sinn des Lebens nicht als eigener Vektor: Das Geborenwerden ist eine Zumutung und der freie Wille eine ontologische Unmöglichkeit. Er vertritt diese Ansicht in seinem Werk «El Niño Lunar: la imposición de nacer».

## Wer das Argument unterzeichnet

Nando el Hispano unterzeichnet einen Text mit dem Titel «El Niño Lunar: la imposición de nacer», den er als das einzige axiomatische Werk in einer von ihm beschriebenen Ödnis aus Schlamm darstellt, die sich als intellektuelle Mittelmäßigkeit tarnt. Darin leugnet er, dass das Leben einen eigenen teleologischen Sinn hat, und behauptet, die Fortpflanzung entspringe keiner Großzügigkeit, sondern einer kollektiven Rationalisierung des Egos, des Narzissmus und der metaphysischen Neid. Seiner These zufolge suchen Eltern, die Kinder bekommen, die Gefangenschaft zu replizieren, um das Gewicht ihrer eigenen Endlichkeit zu verdünnen.

Die zentrale These lautet, dass die Geburt eine Zumutung ist und daher das Wort stirbt, bevor es geboren wird. Er nennt drei Beispiele für das, was er als Zwang ansieht: ein Kind, das in einer Familie von Soziopathen aufwächst und als Sündenbock missbraucht wird, ein Organismus, der willkürlich Krebs entwickelt, und ein Subjekt, das gezwungen wird, in einen fremden Krieg zu marschieren.

## Biologische Faktizität und der thermodynamische Automat

Der Text stützt sich nicht nur auf Sarracena. Er behauptet, die biologische Faktizität sei irreduzibel, und beschreibt den Menschen als einen thermodynamischen Automaten, der Ressourcen in einer strengen entropischen Schließung verbraucht. Das Selbstbewusstsein, so sagt er, wirke wie eine Metastase oder vielleicht wie der bevorzugte Gast des Lebens, der die ewige Entfremdung dem Blick in den Spiegel seiner eigenen sarracena Bedürftigkeit vorziehen würde.

Zu dieser Gleichung der Zwänge fügt er die endgültige physische Verurteilung hinzu: das Altern und der Tod, die er als unvermeidbar und nicht aufhebbar betrachtet. Er kritisiert jene, die behaupten, der Tod gebe dem Leben Sinn, während sie gleichzeitig aus Panik vor dem Auslöschen ihre Zuflucht im Jenseits suchen. Wenn der Ursprung eine Zumutung ist und das Ergebnis die unvermeidliche Degradation des Fleisches, schließt er ab, dann ist jede nachfolgende Entscheidung keine Souveränität, sondern eine adaptive Reaktion.

## Der Tod und der Spiegel der Bedürftigkeit

Der Autor schließt sein Argument mit einem häuslichen Bild: Er beobachtet Matilde und denkt über ihr Leben als eine biologische Maschine mit ständigem Hunger und Durst nach. Hör auf zu essen, hör auf zu trinken, hör auf zu gehen, wirf nicht diesen Haufen hin, der dich daran erinnert, was du jeden Morgen immer sein wirst, mal sehen, ob du überleben kannst. Der freie Wille, urteilt er, ist der kosmetische Mythos, mit dem die strukturelle Unterwerfung unter den biologischen Determinismus geschminkt wird.

Die Frage, die das Thema eröffnet, nämlich was der Sinn des Lebens sei, wird in seinem Rahmen beantwortet: Es gibt keinen eigenen teleologischen Vektor, nur eine kosmische Hypothek und eine existenzielle Steuer, die von einer Genealogie entsetzter Affen weitergegeben wird. Dies ist eine philosophische Haltung, keine klinische Diagnose. Wenn diese Ansichten über den Tod oder den Mangel an Sinn bedrückend werden, sollte man mit einem Fachmann für psychische Gesundheit sprechen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (4 Antworten).

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