Mouliaá räumt unerlaubte Untervermietung in Madrid ein

Elisa Mouliaá gibt zu, ohne Genehmigung Zimmer untervermietet zu haben. Sie begründet dies mit ihrer wirtschaftlichen Notlage nach der Anzeige gegen Errejón.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Mouliaá räumt unerlaubte Untervermietung in Madrid ein
Mouliaá gesteht Untervermietung und rechtfertigt sie mit finanzieller Lage

Elisa Mouliaá, die Schauspielerin, die Íñigo Errejón angezeigt hat, hat zugegeben, dass sie Zimmer in ihrer Mietwohnung im Zentrum von Madrid ohne Erlaubnis des Eigentümers untervermietet hat. Dies bestätigte sie nach anfänglichem Leugnen gegenüber der Sendung Fiesta und rechtfertigte es mit einem Argument, das eine Debatte auslöste: „Ich befand mich in einer Situation der wirtschaftlichen und sozialen Verletzlichkeit, deshalb musste ich es tun.“

Der Ablauf ist bekannt. Erst die Leugnung, dann das Eingeständnis. „Ich bin ehrlich gesagt sehr transparent. In Madrid miete ich eine Wohnung. Während meiner Abwesenheit habe ich zwei Zimmer vermietet. Es ist nichts dabei“, erklärte die Schauspielerin. Die Eigentümerin erfuhr davon laut Berichten dadurch, dass ihre Kinder die Online-Anzeige sahen und Nachbarn tagelang Personen mit Gepäck beobachteten.

Was das Gesetz zur Untervermietung besagt

Die Untervermietung einer Wohnung ist nur legal, wenn eine schriftliche Zustimmung des Vermieters vorliegt. Ohne diese Genehmigung verletzt der Mieter seinen Mietvertrag. Mouliaá verfügte nach eigenen Angaben weder über diese Erlaubnis noch über eine Lizenz für touristische oder Zimmervermietung.

„Ehrlich gesagt, ja, ich habe einen Fehler gemacht. Ich wusste erstens nicht, dass es im Gebäude verboten war, und dachte zweitens nicht, dass es so schwerwiegend sei. Natürlich hätte ich um Erlaubnis bitten müssen, aber es waren Ferien. Ich glaube nicht, dass ich eine Kriminelle bin, das ist die Wahrheit“, fügte sie hinzu. Ihre Verteidigung stützt sich auf Unwissenheit. Das Problem ist jedoch, dass Unwissenheit nicht von der Vertragserfüllung befreit.

Reaktion der Eigentümerin und Status des Vertrags

Laut der Schauspielerin hat sie bereits Kontakt zur Vermieterin aufgenommen, um die Situation zu klären. „Ich habe es der Vermieterin gesagt, es akzeptiert und um Entschuldigung gebeten. Ich habe sie gebeten, mir einen Neuanfang zu ermöglichen und den Vertrag neu abzuschließen“, erklärte sie. Ob die Eigentümerin diesen Vorschlag annimmt, ist nicht bestätigt.

Der Fall läuft parallel zum laufenden Gerichtsverfahren aufgrund der Anzeige gegen Errejón. Die Schauspielerin verknüpfte die Untervermietung ausdrücklich mit der finanziellen Belastung durch dieses Verfahren: „Es hat mir wirklich geholfen, die finanzielle Last dieser ganzen Anzeige etwas zu lindern.“

Das wenig überzeugende Argument: „Alle machen das“

Mouliaá relativierte den Vorfall mit zwei Sätzen, die besonders viel Aufmerksamkeit erhielten. „Ich finde es ehrlich gesagt nicht so gravierend“, sagte sie. Und auch: „In Madrid macht das jeder.“ Diese Rechtfertigung durch allgemeine Gewohnheit provoziert oft in einem angespannten Mietmarkt, wo unerlaubte Untervermietung als Spekulation mit einem Grundbedürfnis wahrgenommen wird.

Die öffentliche Diskussion bewegt sich auf unangenehmeres Terrain für die Schauspielerin: die Kohärenz zwischen ihrem Narrativ der Verletzlichkeit und den Fakten, die sie selbst zugibt. Einige Analysen sehen die wirtschaftliche Lage als Rechtfertigung für Zusatzeinkommen. Andere entgegnen, dass der legale Weg gewesen wäre, um Erlaubnis zu bitten oder gar nicht in den Urlaub zu fahren, wenn das Geld knapp war.

Warum der Fall mehr als eine Anekdote ist

Der Vorfall berührt einen wunden Punkt des spanischen Mietmarktes: die Nutzung gemieteter Immobilien zur Einkommenserzielung ohne Wissen des Eigentümers. Wenn diese Praxis verbreitet wird, verschärft sie die Knappheit des Wohnraums und verlagert das Risiko auf den Vermieter, der nicht autorisierte Bewohner und mögliche Verstöße gegen Hausordnungen vorfindet.

Das Beunruhigende ist nicht die Untervermietung an sich, sondern die vollständige Sequenz: leugnen, gestehen, relativieren und entschuldigen in einem Atemzug. Und dies während der Name der Schauspielerin weiterhin mit einem noch nicht abgeschlossenen Gerichtsverfahren verbunden ist.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (177 Antworten).

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