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Mossos-Beamte halfen Puigdemont bei der Flucht aus Spanien
Mehrere Mossos-Beamte halfen Puigdemont bei der Flucht; die UCO der Guardia Civil sah bei PSOE-Fällen weg; ein Militär schaltete den Locator der Falcon-Maschine ab. Richter Peinado ermittelt.
Die Mossos-Beamten, die Puigdemont halfen: Das Netzwerk, das Richter Peinado nicht loslässt
Die Flucht von Carles Puigdemont im Jahr 2017 war kein Glücksfall. Es war eine Operation mit innerer Unterstützung, die Richter Juan José Peinado nun aufzudecken beginnt – und er scheint nicht gewillt, wegzusehen. Die inzwischen bekannt gewordenen Informationen deuten auf ein Netzwerk von Komplizenschaft hin, das von den Mossos d'Esquadra (der katalanischen Regionalpolizei) bis zu hohen Kommandeuren der Guardia Civil und der Luftwaffe reicht.
Mossos und Guardia Civil unter Verdacht
Mehrere Mossos-Beamte waren laut Justizquellen an Puigdemonts Flucht im Jahr 2017 beteiligt. Doch der Fall endet nicht dort. Es wurde angezeigt, dass der Chef der Guardia Civil die UCO (ihre Ermittlungseinheit) angewiesen hatte, bei Ermittlungen, die die PSOE betrafen, "beiseitezutreten". Ein Vorgehen, das – bestätigt es sich – erklären würde, warum bestimmte Fälle nicht vorankamen.
Parallel dazu ist bekannt geworden, dass der Militärangehörige, der für die Falcon-Maschinen – die offiziellen Regierungsflugzeuge – verantwortlich war, den Locator abgeschaltet haben soll, um keine Spur der Reiseziele zu hinterlassen. Ein Manöver, das Untreue darstellen könnte und bereits angezeigt wurde.
Delcygate und der Polizeikommissar von Barajas Das Muster wiederholt sich. Im sogenannten Delcygate genehmigte Sánchez per WhatsApp das Treffen zwischen Ábalos und Delcy Rodríguez am Flughafen Barajas. Und es ist nicht die einzige Episode: Plus Ultra, die Charterfluggesellschaft, soll "Geld, Drogen und gefährliches Material" zwischen Guinea und Spanien in Gepäckstücken transportiert haben, die auf Passagiere aufgegeben waren. Der Polizeikommissar von Barajas, der den Delcygate betreute, soll "Vergütungen" von der sogenannten Grupo Zapatero erhalten haben, um illegale Geschäfte zu erleichtern.
Ein Muster, das die Punkte verbindet
Die Aneinanderreihung der Fälle – Puigdemont, Falcon, Delcygate, Plus Ultra – zeichnet ein Szenario, in dem staatliche Institutionen instrumentalisiert worden sein könnten, um politische Anliegen zu vertuschen oder zu begünstigen. Richter Peinado, keineswegs naiv, scheint entschlossen, der Spur zu folgen. Bestätigen sich die Hinweise, könnte das Komplizenschaftsnetzwerk bis zum innersten Machtzirkel reichen. Aber die Politik hat Wege, die die Justiz manchmal nicht geht. Wir werden sehen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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