Monatliche Versicherung für abgelehnten Kredit

Kunde mit 100.000 Euro Einlagen beantragte 30.000 Euro Kredit, unterschrieb eine Lebensversicherung für 90 Euro monatlich, aber der Kredit wurde abgelehnt. Die Police bleibt aktiv.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Monatliche Versicherung für abgelehnten Kredit
Versicherung vor Kreditzusage unterschrieben: 3.000 Euro umsonst

Hunderttausend Euro bei derselben Institution eingezahlt. Ein Antrag auf einen Kredit über 30.000 Euro. Und dazwischen die Unterschrift unter einer Lebensversicherungspolice von 90 Euro pro Monat, die laut dem Bericht der Betroffenen als notwendiger Schritt für die Bewilligung des Kredits dargestellt wurde. Am Tag der Unterzeichnung teilte der Filialleiter, weiterhin nach dieser Version, mit, dass der Kredit nicht gewährt wird. Die Versicherung war bereits unterschrieben und, laut demselben Bericht, an drei Jahre gebunden. Mehr als 3.000 Euro für ein Produkt, das niemand wollte, und für einen Kredit, der nie kam.

Der Fall wird als Warnung für andere Kunden dargestellt und beschreibt eine Sequenz, die im Bankwesen bekannt ist: Man beantragt einen Kredit, reicht Gehaltsabrechnungen und alle möglichen Unterlagen ein, und am Ende taucht ein verknüpftes Produkt auf. Der Erzähler behauptet, seit 50 Jahren bei derselben Institution zu sein, und spricht von einem Geschäft für den Konsum, ohne Anwalt oder vorherigen Verdacht, im guten Glauben. Die Beschwerde betrifft nicht nur den abgelehnten Kredit. Sie betrifft die Versicherung, die den Kredit überlebt.

Was man unterschreibt, bevor man weiß, ob der Kredit bewilligt wird

Die erste Frage, die sich aus den Antworten ergibt, ist praktischer Natur: Warum unterschreibt man eine Lebensversicherung, bevor man die schriftliche Zusage des Kredits hat? In der Rekonstruktion des Falls durch andere Personen erscheinen eine Frau von 79 Jahren und ihre 51-jährige Tochter, mit deklarierten Einkünften von etwa 1.000 Euro und einer laufenden Hypothek. Mit diesen Zahlen war die Bewilligung nie offensichtlich, und das verstärkt den Verdacht, dass die Versicherung als Vorstufe zu einem ohnehin problematischen Geschäft platziert wurde.

Dann taucht ein konkretes Konzept auf: Produktverknüpfung. Eine an den Kredit gebundene Lebensversicherung ist üblich, um das ausstehende Kapital im Todesfall des Inhabers abzudecken, und die Prämie ist normalerweise in der Rate enthalten. Hier jedoch wird eine unabhängige Versicherung beschrieben, mit eigener Prämie und ohne Kredit dahinter. Nichts damit zu tun, das geliehene Kapital zu schützen.

Kann man eine in einer Bankfiliale unterschriebene Lebensversicherung stornieren?

Das behaupten mehrere Kommentare im Thread: Die Gesetzgebung würde eine Frist zum Rücktritt von der Police erkennen lassen, 14 Tage im Allgemeinen, verlängerbar bis zu einem Jahr, wenn das Recht bei Vertragsabschluss nicht korrekt informiert wurde. Die im Bericht beschriebene Dreijahresklausel ohne Kündigungsmöglichkeit würde diesem Rahmen widersprechen und ist, für diejenigen, die darauf hinweisen, anfechtbar.

Von dort aus werden mehrere Auswege aufgezeigt: Im Büro das Beschwerdeformular verlangen, formal bei der CNMV (Spanische Börsenaufsichtsbehörde) wegen des Produktverkaufs reklamieren oder die Versicherungsbeiträge nicht mehr zahlen. Auch zirkuliert die juristische These, dass die Police bedingt durch die Kreditbewilligung abgeschlossen wurde, was sie zu einem mangelhaften Vertrag machen würde. Und eine Beobachtung, die verwirrt: Wenn der Kredit nicht existiert, existiert auch das versicherte Kapital nicht. Ohne Risiko, das gedeckt werden muss, was wird jeden Monat bezahlt?

90 Euro im Monat für 30.000 Deckung: Der Preis, der nicht stimmt

Da knirschen die Zahlen. 90 Euro pro Monat sind 1.080 Euro im Jahr, um ein Kapital von 30.000 Euro zu decken. Andere Referenzen im Bericht selbst nennen viel günstigere Lebensversicherungen: eine Hypothekenpolice von 130 Euro pro Jahr, die Tod und dauerhafte Invalidität für 45.000 Euro abdeckt, und ein Fall von 30 Euro —pro Monat oder Halbjahr, gibt der Erwähner Zweifel zu— für 50.000 Entschädigung.

Mit diesen Maßstäben wirken neunzig Euro monatlich für 30.000 Euro außerhalb des Marktes für ein Standardrisiko. Die angeführte Erklärung ist das Alter: Eine Person von 79 Jahren treibt jede Lebensprämie in die Höhe. Und ein Detail verschärft den Vergleich. Die Prämie einer Police für einen Kredit richtet sich normalerweise nach dem lebenden Kapital, das mit jeder Rate sinkt. Hier gibt es keinen Kredit, also kein sinkendes Kapital. Nur eine feste Rate. Das Bonbon wurde verkauft, bevor man wusste, ob es Kuchen gab.

Risse in der Geschichte

Nicht alle akzeptieren den Fall als gültig. Zweifel häufen sich. Warum 30.000 Euro beantragen, wenn man 100.000 Euro bei derselben Institution hat? Sind diese Ersparnisse festgelegt und können nicht angerührt werden? Gehören sie dem Antragsteller oder einem Verwandten? Gibt es eine vorherige Verschuldung, die die Ablehnung erklären würde? Der am häufigsten geäußerte Verdacht ist, dass die Institution von Anfang an wusste, dass sie das Geld nicht leihen würde, und trotzdem die Versicherung platzierte.

Dazu kommt das Unbehagen gegenüber dem Bericht selbst: Es fehlen Dokumente, Daten ändern sich im Laufe der Erläuterung, und der Ärger wiegt schwerer als die Fakten. Nichts davon entbindet die Bank von einer grundlegenden Pflicht: Man verkauft kein Produkt, das an einen noch nicht existierenden Kredit gebunden ist. Wenn es so passiert ist, macht die spätere Ablehnung die Prämie zu einer ungerechtfertigten Forderung.

Wiederholte Auswege

Die Empfehlungen gehen alle in dieselbe Richtung. Erstens, nicht warten: Schriftlich den Rücktritt von der Versicherung verlangen. Zweitens, wenn sich die Institution verweigert, eine Beschwerde einleiten und das Konto kündigen, über das die Beiträge abgebucht werden, um automatische Abbuchungen zu stoppen. Drittens, die Bank wechseln und die 100.000 Euro an einen Ort bringen, wo sie nicht von einer Produktprovision abhängen.

Gegen das Kleingedruckte, wird wiederholt, ist Misstrauen die einzige Verteidigung. Und ein Satz fasst den Ärger über die Institution zusammen: Dem Wort eines Bankiers glauben.

Der Kredit wurde nicht gewährt. Die Versicherung von 90 Euro im Monat, ja. Und mit drei Jahren vor sich.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (124 Antworten).

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