Mit Kindern Madrid verlassen: Ist die Rückkehr in die Heimatprovinz gerechtfertigt?

Mit den Kindern zurück in die Provinz? Die Debatte auf Burbuja.info stellt diejenigen, die wegen der Kosten aus Madrid fliehen, gegen die, die darin einen Downgrade sehen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Mit Kindern aus Madrid fliehen? Die Debatte, die Burbuja spaltet

Ein Forumsnutzer hat die Zahlen auf den Tisch gelegt: In Palencia lebt man mit 70.000 Euro brutto besser als in Madrid mit 90.000. Die Rechnung mit Wohnen, Verkehr und Bildung ergibt eine Ersparnis von 3.000 Euro im Monat für die Familie, die in ihre Heimatprovinz zurückkehrt. Der Thread mit fast hundert Antworten stellt diejenigen, die darin einen beruflichen "Downgrade" sehen, gegen die, die darin den einzig vernünftigen Ausweg angesichts der Verteuerung der Hauptstadt sehen.

Die Zahlen, die nicht lügen

Der Nutzer Andergur schlüsselte die Zahlen auf: Nettogehalt von 65.000 € in Madrid gegenüber 53.500 € in Palencia, aber die Wohnkosten (80 m²) sinken von 2.000 € monatlich in Madrid auf 520 € in Palencia, und die Verkehrskosten von 600 € auf 100 €. Privatschulen, in Madrid fast obligatorisch, kosten zusätzlich 1.200 €. Das Ergebnis: In Madrid gibt man 3.000 € mehr im Monat aus, bei kaum 1.000 € zusätzlichem Einkommen. "Ist das ein Downgrade?", fragte er.

Andere Nutzer brachten persönliche Beispiele ein. isolate erzählte, dass seine Nichte, die in einem Dorf mit 30.000 Einwohnern putzt, besser lebt als sein Bruder, ein Elektroingenieur in Madrid. Und buhardilla43 berichtete, wie er in seine Provinz zurückkehrte, Homeoffice bekam und dann einen Job vor Ort fand, weil "Leute fehlen".

Der Kulturkampf: Lebensqualität gegen Karrierechancen

Der Thread-Ersteller, no me creo nada, hält die Rückkehr für schädlich für die berufliche Zukunft der Kinder, die die Chancen der Großstadt verpassen würden. Die Mehrheit entgegnet jedoch, dass das "feindliche Madrid" — Staus, explodierende Preise, massive Einwanderung — kein Ort zum Kinderkriegen sei. Der Nutzer Malo de Tasmania, gebürtiger Madrilene, gestand, dass er wegen des Stresses und der Schlangen "über einen Wegzug nachdenkt".

Die Debatte schlug apokalyptische Töne an mit dem Forumsnutzer ﮩ٨ـﮩﮩ٨ـ♡ﮩ٨ـﮩﮩ٨ـ, der vorhersagt, "Madrid sei eine Insel, auf der es in 250 km nichts gibt", und zur Sperrzone werden werde. Andere warfen ihm "Madrid-Phobie" vor und verwiesen auf nahe gelegene Städte wie Toledo, Segovia oder El Guanol.

Der fehlende Konsens

Eine Einigung gibt es nicht. Wer gegangen ist (wie buhardilla43), versichert: "Wir sind alle zufrieden." Wer bleibt, hält dagegen, dass die Hauptstadt weiterhin die qualifizierten Jobs konzentriert. Die Frage, die niemand ganz beantwortet: Lohnt die monatliche Ersparnis das Risiko, langfristig Karrierechancen zu verlieren? Der Thread bleibt offen, und die Antwort ist so persönlich wie das Budget jeder Familie.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (99 Antworten).

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