Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Misstrauensantrag gegen Sánchez: Das Datum, das nie kommt
Gerüchte über einen Misstrauensantrag gegen Spaniens Pedro Sánchez: 72-Stunden-Fristen und Oktober stoßen auf völlige Skepsis. Die sich verschlechternde Wirtschaft trübt die Prognose.
Der Misstrauensantrag gegen Sánchez: Ein Versprechen, das sich immer wieder verschiebt
Wann stürzt die Regierung? Diese Frage zieht sich durch die spanische Politik, und diesmal kommt die Ankündigung eines Misstrauensantrags gegen Pedro Sánchez mit drei Terminen daher: 72 Stunden, Oktober und, als Scherz, Oktober 2072. Zwischen Versprechen und Realität klafft ein Abgrund der Skepsis.
Die Termine, die nie zustande kommen
Die 72-Stunden-Frist wurde mit der Sicherheit verkündet, als stehe der Schritt längst fest. Dann die Korrektur: Es werde im Oktober sein. Und der Sarkasmus antwortete mit Oktober 2072 – die anschaulichste Art zu sagen, dass niemand den Zeitplan ernst nimmt. Manche fügen hinzu, die traditionelle Opposition habe ihre Chance bereits gehabt und ungenutzt verstreichen lassen; die Geschichte gebrochener Versprechen wiegt schwerer als jede Wahltaktik.
Das wirtschaftliche Bild im Hintergrund
Parallel dazu kehrt die Metapher vom kranken Land immer wieder: eine Wirtschaft, die nicht reagiert, und eine politische Klasse, die sich die Brosamen des Restes aufteilt. Der Pessimismus ist nicht nur politisch; er ist das Ergebnis einer Rezession, die keine Pause gönnt. Welchen Arzt man auch ruft, die Diagnose bleibt dieselbe.
Unterdessen gleicht das Getöse um den Misstrauensantrag der Kulisse eines Theaters ohne Vorstellung. Man kann also schon mal den Kalender vorbereiten: Wenn nicht in 72 Stunden und nicht im Oktober, dann eben 2072. Oder der Patient erholt sich doch noch in letzter Minute – das wäre die einzige Überraschung, mit der niemand rechnet.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).
Spanien hat unter Pedro Sánchez seine zweite Weltmeisterschaft gewonnen. Die Parallele zu 2010 zeigt: Sportlicher Erfolg garantiert keine Wiederwahl. Analyse der politischen Folgen.
Spaniens Ministerpräsident verteidigt, in Ceuta nicht auf Tausende junge Migranten geschossen zu haben; 40 Tage später deuten frühere Warnungen auf ausgebliebene Verstärkung hin.
Wir analysieren Gabriel Zucmans Vorschlag einer 2%-Abgabe für Ultrareiche: Steuergerechtigkeit oder ein echtes Risiko für die Ersparnisse der spanischen Mittelschicht?
Die Geschichte eines Vaters, der 90% seines Vermögens dem jüngsten Sohn vererbte – aufgrund des Charakters statt der Tradition. Hat er richtig entschieden?
Die Ertzaintza hat den Präsidenten des Clubs Zekorrak in Igorre wegen 3 Millionen Euro unbezahlter Weihnachtslotterie-Gewinne festgenommen und vermutet seit Jahren illegalen Verkauf von Losteilen.
Die Slumsiedlung El Encuentro in Burgos verfällt nach der Umsiedlung der Bewohner. Eine Analyse zu Schuttbeseitigung und öffentlichen Kosten marginaler Siedlungen.