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Millionärsflucht in Großbritannien: 16.500 gehen in einem Jahr
Großbritannien hat innerhalb eines Jahres 16.500 Millionäre verloren, nachdem die Labour-Regierung die Steuern erhöht hat. Kapitalflucht oder steckt mehr dahinter?
Die Millionärsflucht aus Großbritannien: 16.500 gehen nach Steuererhöhungen in einem Jahr
Großbritannien hat in nur einem Jahr 16.500 Millionäre verloren. Die Zahl, die es in die Schlagzeilen geschafft hat, fällt mit den Steuererhöhungen der Labour-Regierung zusammen. Aber ist es wirklich nur der Fiskus, der die Reichen zum Kofferpacken treibt?
Die Globalisierung hat Kapital so mobil gemacht wie nie zuvor. Wer Geld hat, kann leben, wo er will – normale Arbeitnehmer haben diese Möglichkeit nicht. Währenddessen scheint London, einst die Finanzhauptstadt Europas, festgefahren zu sein: Die Immobilienpreise sind in einem Jahrzehnt kaum gestiegen und im Vergleich zu Madrid nicht mehr deutlich höher. Das deutet darauf hin, dass die Stadt an Attraktivität verloren hat – und mit ihr das ganze Land.
Steuern oder mehr?
Manche halten Steuern nicht für den einzigen Grund. Sicherheit, Lebensqualität, das politische Klima – alles spielt eine Rolle. Aber die Zahl ist die Zahl: 16.500 Personen mit hohem Vermögen haben das Land verlassen. Und die Frage, die in der Luft bleibt, ist, ob die Labour-Regierung bereit ist, diesen Preis für höhere Einnahmen zu zahlen – oder ob die Kapitalflucht am Ende die Steuerbasis auffrisst.
Wie weit kann es ein Land treiben, seine produktivsten Steuerzahler zu vergraulen, ohne dass die übrige Wirtschaft es spürt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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