Migranten fehlen bei Solidaritätskundgebungen für Spaniens Ceuta

Die Kundgebungen am 2. September in Madrid versammelten Tausende Menschen, doch kein lateinamerikanischer Migrant beteiligte sich. Die Debatte über Integration…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Migranten fehlen bei Solidaritätskundgebungen für Spaniens Ceuta
Fehlen von Migranten bei Ceuta-Kundgebungen löst Integrationsdebatte neu aus

Warum hat sich kein lateinamerikanischer Einwanderer an den Solidaritätskundgebungen für Ceuta am 2. September beteiligt? Die in Madrid organisierten Demonstrationen – eine am Cibeles-Platz, einberufen von der FEMP (spanischer Städte- und Gemeindeverband), eine weitere vor dem Kongress von Pueblo Ceutí – versammelten Tausende Menschen. Doch das Fehlen einer Gruppe mit wachsender Präsenz in der Stadt hat eine unbequeme Debatte über die politische Teilhabe von Ausländern ausgelöst.

Sollen Einwanderer sich an der spanischen Politik beteiligen?

Manche vertreten die Auffassung, dass Ausländer sich nicht an der Politik des Gastlandes beteiligen sollten, während andere im Fehlen ein Symptom mangelnder Integration sehen. Die Argumente reichen von Gleichgültigkeit bis zur offenen Ablehnung, doch alle sind sich einig, dass die bürgerschaftliche Teilhabe von Migranten weiterhin ein Tabuthema ist. Die eigentliche Frage lautet, ob sich Staatsbürgerschaft durch Aufenthalt oder durch Zugehörigkeitsgefühl ausdrückt.

Vielleicht ist das Aufschlussreichste nicht, wer fehlte, sondern dass niemand fragte, warum sie hätten dabei sein sollen. Integration ist offenbar keine Einbahnstraße.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (31 Antworten).

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