Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Mietergewerkschaft: Wer steckt dahinter und wer finanziert sie?
Die Mietergewerkschaft ist keine gesetzliche Gewerkschaft und erhält laut Berichten 3,7 Millionen Euro öffentliche Mittel. Sie rief zwei Wochen vor der Wahl zum Generalstreik auf.
Mietergewerkschaft: Weder eine echte Gewerkschaft noch repräsentativ
Wer steht hinter der Mietergewerkschaft? Diese Frage kursiert seitdem die Gruppe, die mitten im Vorwahlkampf entstand, einen Mietstreik für den 11. November ausrief und erreichte, dass UGT und CCOO dieses Datum unterstützten. Es handelt sich rechtlich nicht um eine Gewerkschaft – in Spanien können nur Vertretungen von Arbeitnehmern als solche gelten –, sondern um einen Verein. Ihre Finanzierung stammt laut verfügbaren Zahlen aus öffentlichen Subventionen: 3,7 Millionen Euro von sozialistischen Verwaltungen, einer der genannten Beträge.
Der katalanische Ursprung der Gruppe ist ein zentraler Punkt jeder Untersuchung. Das Sindicat de Llogateres de Barcelona (Mietergewerkschaft Barcelona), verbunden mit den Comuns und dem Umfeld der katalanischen KP, gilt als Keimzelle der madrilenischen Bewegung. Dahinter steht IDRA (Institut für Urbanistische Forschung Barcelona), das mit EU-Mitteln aus dem Next Generation Programm gespeist wird. Sprich: Steuergelder für industrialisierten Aktivismus.
Warum ruft eine Mietergruppe einen Generalstreik aus?
Der Aufruf zum Generalstreik am 11. November, zwei Wochen vor den Wahlen, weckt das größte Misstrauen. Eine Gruppe ohne nachweisbare Repräsentativität – man spricht von 4.000 Personen gegenüber Millionen Mietern – bestimmt die Agenda der großen Gewerkschaften. Das Datum ist zudem nicht zufällig gewählt: Der 11.11 hat symbolische Konnotationen, die manche als verstecktes Signal interpretieren.
Einige behaupten, die Mietergewerkschaft fungiere als Proxy der PSOE, ein Instrument zur Mobilisierung der Jugend und ideologisch geprägter Sektoren in einem kritischen Wahlmoment. Andere sehen den Fall Maricarmen – eine Mieterin, deren Situation zum Symbol wurde – bereits im Dezember des Vorjahres vorbereitet. Die Bombe wurde gezündet, wenn es politisch passte.
Der Fall Maricarmen und der Schatten Soros
Der Tod von Maricarmen, der Mieterin, deren Fall die Medien erreichte, hat Verschwörungstheorien neu entfacht. Es wurde betont, dass sie in einem privaten Krankenhaus starb, was einige als Versuch werten, die Aufmerksamkeit abzulenken. Die Sprecherin der Gruppe, Valeria Racu, kündigte ihren Rückzug aus der ersten Reihe an, rief aber dazu auf, „die Straßen zu entzünden“ und den Generalstreik fortzusetzen.
Die Spur zu George Soros taucht immer wieder auf. Es wird darauf hingewiesen, dass Pedro Sánchez seit seinem Amtsantritt mehrfach Alexander Soros getroffen habe und dass der ungarisch-amerikanische Finanzier proge Bewegungen in ganz Europa unterstütze. Die Verbindung zur Mietergewerkschaft ist nicht bewiesen, aber für jene, die dem Geld folgen, sind die Interessenüberschneidungen offensichtlich.
Das Paradox der Heuschrecken-Fonds
Eine der auffälligsten Fakten ist, dass die Regierung, während sie sogenannte Heuschrecken-Fonds kritisiert, Blackstone und Servihabitat 115 Millionen Euro für das Management von Wohnungen, einschließlich Sozialwohnungen, gewährt hat. Die Paradoxe ist evident: Private Investoren werden verteufelt, erhalten aber öffentliche Gelder.
Die Mietergewerkschaft ihrerseits wird beschuldigt, versucht zu haben, Maricarmens Wohnung über Urbagesión unter Marktwert zu kaufen. Als das Unternehmen ablehnte, begann der mediale Druck. Falls sich dies bestätigt, würde es zeigen, dass die Gruppe nicht nur protestiert, sondern auch am Markt teilnimmt, den sie bekämpft.
Wer bezahlt tatsächlich die Mietergewerkschaft?
Subventionen sind der Kernpunkt. Nach veröffentlichten Daten erhielt die Mietergewerkschaft 3,7 Millionen Euro von sozialistischen Behörden. Hinzu kommt die Finanzierung durch IDRA, das wiederum von EU-Mitteln lebt. Die Struktur ist intransparent, aber die Geldspur führt eindeutig ins Öffentliche.
Die offene Frage bleibt, ob diese Gruppe einem wahltaktischen Interesse dient oder Teil einer breiteren Destabilisierungsstrategie ist. Klar ist, dass ihr Auftreten mit einem politischen Schlüsselmoment zusammenfiel und ihre Mobilisierungsfähigkeit ihre tatsächliche Repräsentativität weit übersteigt.
Am Ende ist die Geschichte der Mietergewerkschaft die eines gut finanzierten Kollektivs, das erreicht hat, was viele Parteien nicht schaffen: die Agenda zu bestimmen. Währenddessen warten die echten Mieter weiterhin auf Lösungen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (75 Antworten).
Die Differenz zwischen Idealista-Preisen und notariellen Urkunden beträgt 30 %, der höchste Wert seit 20 Jahren. Erklärungen zu Schwarzgeld oder Angebotsverzerrung.
Ein geschiedener Mann scheitert mit dem Versuch, den neuen Partner seiner Ex-Frau aus dem Familienheim zu entfernen. Das Gericht wertete dies als Prozessbetrug.