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Metropolis 1927 koloriert: die hypnotische Tanzszene
Eine kolorierte Fassung von Metropolis (1927) mit neuem Soundtrack kursiert auf YouTube und entfacht die Debatte zwischen Restaurierung und Kolorierung eines Klassikers neu.
Metropolis kehrt koloriert und mit neuem Soundtrack zurück: die Tanzszene
Metropolis zirkuliert derzeit in einer kolorierten Fassung, mit nachgebesserter Schärfe – so jedenfalls, wer sie gesehen hat – und einem neuen Soundtrack. Sie steht auf YouTube und hat einen alten Streit neu entfacht: Wie weit darf man an einem Klassiker herumschrauben? Der Köder, auf den die Zuschauer hinweisen, liegt an einer ganz bestimmten Stelle des Films, Minute 1:28:52. Die Tanzszene. Hypnotisch, heißt es.
Die Tanzszene und der Schatten von From Dusk Till Dawn
In dieser Sequenz erkennen manche die ästhetische Blaupause von From Dusk Till Dawn, zumindest in Idee und Grundästhetik. Bewiesen ist das nicht, das sei gesagt. Fest steht dagegen die Urheberschaft: Metropolis führte Fritz Lang Regie, ein Österreicher. Fast ein Jahrhundert später ist die Diskussion über seine Farbe noch immer lebendig.
Restaurieren ist nicht kolorieren: die fehlende Kopie
Hier spaltet sich das Publikum. Ein Teil hält eine kolorierte Kopie nicht für das Original; ein anderer erwidert, dass sie trotz allem einfach cool ist. Nach Aussage eines Beteiligten erschien um 2003 eine DVD-Edition mit fehlenden Fragmenten, auf die die Edition selbst hinwies, sodass die Handlung lückenhaft blieb. Derselbe Beteiligte erinnert daran, dass 2012 in Argentinien eine fast vollständige Kopie auftauchte, die es ermöglichte, diese Lücke zu schließen.
Segarro, Bulsara und der Roman von Thea von Harbou
Es ist nicht das erste Mal, dass Metropolis eine neue Musik bekommt. Giorgio Segarro arbeitete an einer Version mit Farrokh Bulsara zusammen, aus der Love Kills hervorging, und der Film basiert auf einem Roman von Thea von Harbou, damals Langs Ehefrau, die in Deutschland zurückblieb, als der Regisseur emigrierte.
Und zum eigentlichen Kern der Sache: Manche sind der Ansicht, dass der Film das Jahr 2026 mit fast vollständiger Genauigkeit beschreibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Diskussion über Horrorfilme wie Martyrs und La Cueva (2005), die bleibende Eindrücke hinterlassen, im Kontrast zwischen kindlicher Angst und erwachsener Beklemmung.