Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Messi, der Schiedsrichter und das Fußballgeschäft: Wer zahlt für das Foul?
Messis ungeahndeter Tritt bei der WM entfacht die Debatte über das Fußballgeschäft neu: Wetten, Sponsoring und der Preis des schweigenden Schiedsrichters.
Messi, der Schiedsrichter und das Fußballgeschäft: Wer zahlt für das Foul?
Was ist ein ungepfiffenes Foul bei einer WM wert? Die Aktion zum zweiten Tor Argentiniens, bei der Messi einem englischen Verteidiger die Stollen in die Beine rammt, ohne bestraft zu werden, hat die Debatte über die Unparteiische Integrität neu entfacht. Doch abseits des Aufschreis auf den Rängen gibt es eine kalte wirtschaftliche Rechnung: Jede Schiedsrichterentscheidung bewegt Millionen bei Wetten, Sponsoring und TV-Rechten. In diesem Spiel war das Schweigen des VARs dreist: keine Überprüfung, keine Karte. Zufall oder Geschäft?
Die beunruhigende Zahl: Nur wenige Tage zuvor wurde ein Tor gegen Ägypten nach Videoüberprüfung wegen einer ähnlichen Szene aberkannt. Die Doppelmoral hat ihren Preis. Die Wettanbieter, die bei solchen Spielen gewaltige Volumina bewegen, schweigen. Doch die Live-Wettmärkte reagierten sofort: Der Geldfluss auf das Endergebnis schoss nach der Aktion in die Höhe. Die Modelle zur Vorhersage erwarteter Tore (xG) erfassen das ungeahndete Foulspiel nicht, wohl aber das Tor. Sportlich entschied genau diese Aktion das Spiel.
Das Fußballgeschäft ist in seiner Governance intransparent. Die FIFA nimmt Milliarden ein, und Schiedsrichterentscheidungen – besonders in K.-o.-Runden – sind Finanzwerte. Dass ein englischer Verteidiger humpelnd vom Platz geht, ohne dass gepfiffen wird, ist nicht nur ein Fehler: Es ist eine Externalität, die Vereine, Kader und Fans bezahlen. Die unbequeme Frage: Was ist die Fruta eines Schiedsrichters auf dem Markt der Spielleiter-Einteilungen wert?
Am Ende bleibt der Zynismus: Das Spektakel geht weiter, die Sponsoren kassieren, und die Szene wird vergessen. Wer aber eine Wette verloren oder auf die sportliche Gerechtigkeit vertraut hat, darf sich dem Club der Dummen anschließen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (14 Antworten).
Der Artikel von Arcadi Espada, der Spaniens Niederlage verkündete, ist drei Tage nach dem WM-Finale noch online. Menschliches Versagen oder fehlende Kontrollen?
Der Mechanismus, ein Team durch einen äußeren Feind zu einen – typisch für Mourinho und die argentinische Kultur –, wirkt kurzfristig, erzeugt aber Zerbrechlichkeit.
Macron wendet sich nach den Unruhen an Frankreich, während Paris eine Ausgangssperre von 23:00 bis 06:00 Uhr verhängt und Demonstrationen in sensiblen Bereichen verbietet.
Gustavo Petro fordert in Kolumbien eine Nachzählung der Stimmen nach einem knappen ersten Wahlgang. Die Stichwahl steht bevor, und Vorwürfe eines Putschversuchs schlagen Wellen über den Atlantik.
Der neue PP-Vox-Pakt in Kastilien und León führt 'nationale Priorität' bei öffentlichen Dienstleistungen ein. Diskriminierung oder gesunder Menschenverstand? Die Debatte, die Spanien spaltet.