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MBA für 42.000 € und zehn Jahre zu spät ausgewandert
Ein teurer MBA ohne Jobgarantie, verpasste Auswanderungschancen und die Frage nach frühem Reichtum: Lektionen, die oft erst spät gelernt werden.
Spät gelernt: 42.000 € für einen MBA und zehn Jahre ohne Auswanderung
Was kostet es, mit 45 Jahren festzustellen, dass der entscheidende Rat bereits mit 25 kam, aber ignoriert wurde? Diese Frage steht im Zentrum einer wirtschaftlichen Debatte, die seit mehr als sechs Jahren läuft und hunderte Beiträge umfasst: Dinge, die im Leben zu spät gelernt werden. Das Bemerkenswerte ist nicht die Nostalgie, sondern dass sich fast alle diese Erkenntnisse in Euro beziffern lassen.
Was kostet die Erkenntnis, dass Geld wichtig ist
Taucht eine wiederkehrende, schonungslose Rechnung auf: Wer vor dem 25. Lebensjahr keine Million Euro besitzt, hat ein deutlich geringeres Lebensqualitätsniveau als jemand, dem dies gelang. Klingt brutal, ist es wahrscheinlich auch, aber die Grundidee — dass Kapital nicht alles ist, sein Fehlen aber alles bestimmt — wird tausendfach wiederholt. Manche behaupten, das Verdienen von Geld wiege schwerer als das Studium, ohne damit auf Bildung verzichten zu wollen.
Dem gegenüber steht das Gegenargument: Wer sein Leben lang gegen den Strom schwamm, ist nicht unbedingt glücklicher, denn dauerhafter Anstrengung erzeugt ebenfalls Frustration. Und dann gibt es das Kleingedruckte der Rente: Manche kalkulieren, dass die 300 bis 800 Euro, die monatlich vom Gehalt abgehen, eine vorab gezahlte Rente sind, aus Sorge, die gesetzliche Rente werde nicht reichen.
Der 42.000-€-Abschluss, der niemanden vermittelt
Universitätsabschlüsse garantieren keinen Job mehr. Noch weniger gilt dies für renommierte Master-Studiengänge. Der häufigste Fall: Ein Jahr und 42.000 Euro investiert in einen MBA von Elite-Business-Schulen — IESE, ESADE, IE —, der laut Zeugenaussagen nur lohnt, wenn man gute Kontakte oder Vetternwirtschaft im Unternehmen hat. Die These: Investition in Sprachen und internationale Berufszertifizierungen ja; in den universellen Master niemals.
Auswandern, Sprachen und die Kosten des Bleibens
„Ich hätte Spanien zehn Jahre früher verlassen sollen“, fasst eines der meistzitierten Kommentare zusammen. Ein anderer sieht es ähnlich: Wer nicht rechtzeitig auswandern konnte, bereut es bitterer als jede andere Entscheidung. Um auszuwandern, muss man vorbereitet sein, daher lautet der Rat bereits zehn Jahre im Voraus: Englisch intensiv ab der Schule, eine zweite Sprache — Deutsch, Französisch — und ein technischer Studienabschluss. Es wird argumentiert, dass regionale Sprachen auf diesem Markt keine Türen öffnen; dies ist eine verbreitete Meinung in der Debatte, kein Fakt.
Die Übereinstimmung ist unbequem: Die Ausbildung, die Rendite bringt, ist nicht die prestigeträchtige, sondern die, die international abrechenbar ist.
Regeln, die einem niemand beibringt
Hier wird der Ton schärfer. Dass Regeln nur für Dumme gelten, dass Fairplay unter Betrügern zum Verlieren führt, dass die realen Normen nicht die sind, die einem erklärt wurden. Dass die Bank kein Freund ist. Dass man besser keine möblierte Wohnung mietet, nachdem jemanden Möbel angekreidet wurden, die laut seiner Aussage gar nicht existierten. Und dass man Beziehungen — sogar zur Familie — kappen sollte, wenn sie sich nicht ändern und ihre Belastung nicht kompensierbar ist.
Es gibt auch Strömungen, die Partnerschaft auf eine Gewinn-Verlust-Rechnung reduzieren und Frauenfeindlichkeit ausdrücken; dies ist Teil der Debatte, keine Schlussfolgerung, die dieser Artikel unterstützt. Dem gegenüber steht eine einfachere, härtere Stimme: Dass das einzig wirklich Irreversible ist, nicht rechtzeitig gesagt zu haben, was man fühlte.
Sechs Jahre Diskussion und die Zusammenfassung passt in eine Zeile: Das Problem ist nicht, dies spät zu lernen. Das Problem ist, dass fast alle, die es bereits wissen, genau weiter so handeln.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Schätzungen zu Kanaren-Ankünften reichen von 40.000 bis 180.000 jährlich; offizielle Berichte liegen deutlich darunter. Die Diskrepanz nährt die Debatte.
Hinweise auf einen bevorstehenden Test des nuklearen Torpedos Poseidon vom U-Boot Belgorod; Moskau wird seine Tests laut TASS nicht mehr den USA melden.