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Mathematiker: Dunkle Energie ist ein Rechenfehler
Ein Team von Mathematikern behauptet, dass dunkle Energie ein mathematischer Fehler ist. Könnten 70 % des Universums eine Illusion sein?
Mathematiker behaupten, dunkle Energie sei das Ergebnis eines Fehlers in den Gleichungen
Eine Gruppe von Mathematikern hat die Gleichungen überprüft, die zur Postulierung der Existenz der dunklen Energie führten, und kommt zu dem Schluss, dass sie falsch formuliert sind. Ihrer Analyse zufolge wäre die Notwendigkeit einer „negativen Energie“, damit die Berechnungen aufgehen, ein mathematisches Artefakt und kein Spiegelbild der physikalischen Realität. Die Arbeit, die in Fachkreisen zirkulierte, eröffnet eine seit Jahrzehnten latente Debatte neu: Ist die aktuelle Kosmologie auf einem Kartenhaus errichtet?
Die 95 % des Universums, die wir nicht sehen: Ein Konstrukt ohne direkten Nachweis
Das Standard-Kosmologiemodell weist 70 % des Universums der dunklen Energie, 25 % der dunklen Materie und nur 5 % der gewöhnlichen Materie zu, die wir nachweisen können. Allerdings wurde keine dieser beiden dunklen Komponenten direkt beobachtet. Wie der Physiker Paul Dirac gegen Ende seiner Karriere feststellte, stützt sich die theoretische Physik manchmal auf „mathematische Aberrationen“ wie die Renormierung, bei denen Unendlichkeiten subtrahiert werden, um endliche Ergebnisse zu erhalten, die mit Experimenten übereinstimmen. Die neue mathematische Analyse deutet in eine ähnliche Richtung: Die Gleichungen, die negative Energie erfordern, könnten von Anfang an falsch formuliert gewesen sein, und es wäre vielleicht nicht nötig, eine neue Kraft zu erfinden, um die beschleunigte Expansion des Universums zu erklären.
Vorgeschichte: Vom Äther zur dunklen Energie
Die Geschichte der Wissenschaft ist voller Konzepte, die verschwanden, als grundlegende Fehler korrigiert wurden. Der lichttragende Äther, Phlogiston oder Quaternionen – vor 150 Jahren auf einer Brücke in Dublin erfunden – sind Beispiele für theoretische Konstrukte, die sich als unnötig erwiesen. Kritiker des aktuellen Modells der dunklen Energie erinnern daran, dass die Physik schon früher über Mathematik gestolpert ist. Die Physikerin Sabine Hossenfelder wurde bereits kritisiert, weil sie ähnliche Lücken aufzeigte. Nun liefert ein Team von Mathematikern ein formales Argument: Wenn die Gleichungen falsch sind, könnten 70 % des Universums eine Illusion sein.
Die Debatte geht weiter: Wie erklärt man die Beobachtungen?
Dunkle Energie ist keine Laune: Sie wurde eingeführt, um zu erklären, warum sich Galaxien mit einer Geschwindigkeit voneinander entfernen, die höher ist als die von der bekannten Gravitation vorhergesagte. Dunkle Materie rechtfertigt ihrerseits, warum Galaxien schneller rotieren, als ihre sichtbare Masse zulassen würde. Ohne diese beiden Zutaten stimmen astronomische Beobachtungen nicht überein. Kritiker argumentieren jedoch, dass es keine Wissenschaft ist, ein Modell so lange zu erzwingen, bis es zu den Daten passt, sondern eher „unsichtbare Flügel zu bauen, um fliegende Objekte zu erklären“, wie ein wiederkehrender Kommentar illustrierte. Während die neue mathematische Analyse an Bedeutung gewinnt, wartet die wissenschaftliche Gemeinschaft auf die offizielle Veröffentlichung und Antworten. Was klar scheint, ist, dass der Tage der dunklen Energie, dieses geisterhaften 70 %, gezählt sein könnten, wenn die Berechnungen bestätigt werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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