Maßgefertigte Fliegengitter: 220 bis 480 € für fünf Fenster

Ein Angebot von 480 € für fünf maßgefertigte Rollos-Fliegengitter gegenüber Optionen für 220 € oder sogar 2 €: die Preisspanne, mit der Nutzer rechnen…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Maßgefertigte Fliegengitter: 220 bis 480 € für fünf Fenster
Maßgefertigte Fliegengitter: 480 € oder 220 € für denselben Auftrag

Ein Angebot von 480 € für fünf maßgefertigte Rollos-Fliegengitter hat eine immer wiederkehrende Frage neu aufgeworfen: Was sollte es wirklich kosten, ein Haus vor Mücken zu schützen? Die Rechnung hinter dem Angebot ist einfach und etwas brutal: Ein Fenster mit 95 cm kommt auf 95 €, eines mit 105 cm auf 105 € – praktisch ein Euro pro Zentimeter. Fünf Fenster, 480 €. Fast 80.000 alte Peseten, wie der Nutzer anmerkt, für ein Konstrukt aus Netz und Aluminium.

Die Zahl ist kein Einzelfall aus Laune, aber sie ist auch nicht der einzig mögliche Preis. Dem Angebot stehen Alternativen zwischen 220 € und 2 € gegenüber, und diese Spanne erklärt, warum das Thema mehr Diskussion auslöst, als es scheint.

Was kostet ein maßgefertigtes Rollos-Fliegengitter?

Das ursprüngliche Angebot ist das teuerste der genannten: 480 € für fünf Rollos-Einheiten, mit der Besonderheit, dass der Installateur nach exaktem Maß abrechnet. Die Logik des Verkäufers: Das Produkt wird nach Maß gefertigt, und das kostet.

Nicht weit davon entfernt bietet ein anderer Fall einen Kontrast: In Ciudad Real verlangte ein Installateur rund 80 € pro Fenster in größerer Größe. Der Vergleich ergibt einen Stückpreis von etwa 80–105 € je nach Maß und Provinz, was darauf hindeutet, dass das Problem weniger der Preis pro Einheit als die Endsumme ist.

Manche haben deutlich weniger bezahlt. Ein Fall mit fünf Öffnungen – zwei Schlafzimmer, Wohnzimmer mit großer Schiebetür, Küche und Bad, alle als Schiebegitter außer dem im Bad, das als Rollos ausgeführt war – blieb bei 220 € inklusive Einbau, wobei der Kunde selbst von einem „Freundschaftspreis“ über einen Bekannten und aus dem Gedächtnis spricht. Das heißt: Der Marktpreis und der Freundschaftspreis sind nicht dasselbe, und man sollte sie nicht verwechseln.

Die günstige Option: Spannrahmen-Fliegengitter zum An- und Abbauen

Die am häufigsten empfohlene Alternative erfordert keine Bauarbeiten und keinen Bohrer. Es sind Spannrahmen-Fliegengitter, die sich an den Rahmen anpassen, im Sommer eingesetzt und im Winter entfernt werden. Man befestigt sie und lässt den Rollladen darüber herunter; braucht man mehr Licht, setzt man einen Rahmen über den anderen und lässt den Rollladen bis zum oberen Anschlag herunter.

Der Vorteil liegt nicht nur im Preis. Man kann sie kaufen, sobald man sie braucht oder das Budget es erlaubt, und beim Umzug nimmt man sie mit. Es gibt sie in Baumärkten und Eisenwarenhandlungen, wo es außerdem Rollos-Modelle mit Aluminiumrahmen in Standardmaßen gibt, die sich zuschneiden lassen, um sie ans Fenster anzupassen.

Die Grenze liegt beim Wind und beim Rollladen. Die mit Klettband am Rahmen befestigten Modelle lösen sich bei starkem Wind, und wer einen mallorquinischen Klappladen hat, steht vor einem zusätzlichen Problem: Mit angebrachtem Fliegengitter lässt sich der Laden nicht hoch- und herunterziehen, ohne das Ganze wieder abzumontieren.

Klettband-Fliegengitter und andere Erfindungen für unter 10 €

Am sparsamsten: Ein Packung Klettband-Fliegengitter kostet rund 2 € und reicht für drei Fenster. Für 6 € ist eine ganze Wohnung abgedeckt. Die Erfahrung, die berichtet wird: Sie halten und haben eine Wespeninvasion von mehreren nahegelegenen Nestern gelöst.

Das Problem ist wieder der Wind: Weht er stark, gibt das Klettband nach. Für ein geschütztes Fenster reicht es; für einen exponierten Balkon nicht so sehr. Und wer zwei Balkonöffnungen statt normaler Fenster hat, geht leer aus, denn das Produkt ist für starre Rahmen gedacht.



Bleibt noch der chemische Weg, der kein Fliegengitter ist, aber in derselben Liga mitspielt: ein Insektizid-Stecker mit Zeitschaltuhr, eine Stunde vor dem Schlafen an, beim Aufstehen aus. Kostet rund 5 € pro Nachfüllung für 45 Tage und funktioniert, wer ihn benutzt, zuverlässig.

Die Frage, die in der Luft bleibt, ist die alte: Bezahlt man das Netz oder die Ruhe, nie wieder daran denken zu müssen? Mit 480 € auf dem Tisch und Alternativen ab 2 € hängt die Antwort davon ab, wie viel einem das ständige Hoch- und Runterlassen der Rollläden im Juli wert ist.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).

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