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Marta Fernández: der Preis eines neuen Looks
Die spanische Journalistin Marta Fernández hat ihr Aussehen verändert, und die sozialen Medien verzeihen nicht. Wie stark werden Frauen in den Medien nach ihrem Äußeren beurteilt? Ein…
Marta Fernández: die Verwandlung, die niemand wollte, aber alle beurteilen
Erinnern Sie sich an jene brünette, lächelnde Journalistin, die aussah, als käme sie direkt aus einem Parfümwerbespot? Nun, laut dem Flüstern im Netz ist sie inzwischen eine Kopie von Begoña. Die Debatte dreht sich nicht um ihre Arbeit, sondern um ihr Gesicht. Und das ist für eine Frau in den Medien ein alter Hut.
Marta Fernández' körperliche Verwandlung hat die alte Debatte über die öffentliche Prüfung des weiblichen Erscheinungsbildes neu entfacht. Die Kommentare reichen von Nostalgie nach der Marta der 2000er bis zum Vergleich mit einer mutmaßlichen Kriminellen (ohne Namen, aber egal: Der Shitstorm braucht keine Fakten). Manche feiern sogar, dass sie ohne Aufsehen gealtert ist. Wer ist zufrieden? Niemand, denn der Maßstab ist immer ein anderer.
Das Kuriose ist, dass niemand fragt, ob der neue Haarschnitt oder das Make-up ihre eigene Entscheidung waren. In einer Branche, in der männliche Moderatoren ergrauen und Falten bekommen, ohne dass jemand muckt, stehen Journalistinnen weiterhin unter ästhetischem Urteil. Ironie des Berufs: Mit einem Schönheitsikone der 90er verglichen zu werden kann ein Kompliment oder ein Urteil sein – je nach Tag.
Am Ende ist der Fall Marta Fernández nichts weiter als ein Spiegel dafür, wie wir das Bild öffentlicher Frauen konsumieren. Solange sie ihre Arbeit macht – nämlich informieren –, sagt der Lärm über ihr Aussehen mehr über diejenigen aus, die ihn verbreiten, als über sie selbst. Aber klar, das bringt keine Klicks.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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