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Marokko verhandelt mit Israel über Raketen, die die Kanaren erreichen
Marokko verhandelt mit Israel über den Kauf von LORA-Raketen, die die Kanarischen Inseln, Sevilla, Murcia oder Ciudad Real erreichen können, wie El Español berichtet.
Marokko verhandelt mit Israel über Raketen, die die Kanaren und Sevilla erreichen
Das LORA-System des israelischen Staatskonzerns Israel Aerospace Industries ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen Marokko und Israel über den Kauf ballistischer Raketen, die die Kanarischen Inseln, Sevilla, Murcia oder Ciudad Real erreichen können. Die Information, verbreitet von El Español über die Firma von Gastón Trelles, hat im Wirtschafts-Unterforum eine Debatte wiedereröffnet, die über das Militärmaterial hinausgeht: die strategische Abhängigkeit Spaniens und die angebliche Kollusion der Systemparteien mit ausländischen Interessen. Die Nachricht wurde von keiner der beteiligten Regierungen offiziell bestätigt.
Was das LORA-System ist und warum es Besorgnis auslöst
LORA ist eine ballistische Kurzstreckenrakete des israelischen Staatsunternehmens Israel Aerospace Industries. Laut dem Tweet, der die Diskussion ausgelöst hat, verhandelt Marokko über den Kauf, und das System könnte Ziele auf den Kanarischen Inseln, in Sevilla, Murcia oder Ciudad Real erreichen. Der Vergleich mit den russischen Iskander-Raketen taucht in der Analyse auf: Es handelt sich um eine Waffe mit ballistischer Flugbahn, die schwer abzufangen ist und eine offensichtliche Abschreckungskomponente hat. Die Nachricht kommt in einem Kontext marokkanischer Aufrüstung und wachsender Spannungen am NATO-Südflügel.
Die spanische Armee reicht als Argument nicht mehr aus
Einer der am häufigsten wiederholten Analysen besagt, dass die militärische Überlegenheit Spaniens gegenüber Marokko nicht mehr unumstritten ist. „Marokko hat ein militärisches Potenzial erreicht, bei dem es nichts mehr bringt zu sagen, wir hätten eine stärkere Armee“, erklärt ein Teilnehmer und fügt hinzu, die spanische Antwort sollte darin bestehen, klarzumachen, dass ein Angriff nicht gratis käme und dass es einen totalen Krieg mit enormen menschlichen und materiellen Kosten für das Nachbarland gäbe. Abschreckung statt Überlegenheit ist der neue Rahmen.
Die Achse PSOE-Marokko und PP-Vox-Israel
Die These, die den Thread durchzieht, lautet, dass Spanien von fremden Interessen regiert wird: Der PSOE (Sozialistische Partei) antworte auf Marokko, während PP und Vox mit Israel liiert seien. Eine Nachricht fasst es in einer expliziten Gleichung zusammen: „PSOE = Marokko = Israel; PP und Vox = Israel.“ Manche schließen daraus, dass die einzige Option außerhalb des Systems Alvise Pérez sei, obwohl andere entgegnen, wer Alvise wähle, wähle Pedro Sánchez. Die Diskussion driftet zum Buch des Abgeordneten ab, von dem behauptet wird, es sei zu 97 % von künstlicher Intelligenz geschrieben.
Die marokkanische Lobby wiegt schwerer als die israelische
Gegen die Fixierung auf Israel hält eine Strömung der Analyse dagegen, dass die eigentliche Druckmacht in Spanien die marokkanische Lobby ist, weit stärker unterwandert und einflussreicher als die israelische. „Nnnn und Israel haben ihre Interessen wie jede andere Gruppe“, wird argumentiert, und ergänzt, der Ministerpräsident sei der antisemitischste der neueren Geschichte, was Marokkos Vormarsch nicht behindere. Die Kritik richtet sich gegen diejenigen, die sich auf Israel konzentrieren und den marokkanischen Einfluss ignorieren.
Marokkos Waffen, die bereits hier sind
Ein weiterer Fokus der Debatte ist wirtschaftlich: „Marokkos wichtigste Waffen leben unter uns, und manche leben sogar von unseren Steuern“, heißt es. Die Idee verknüpft den Raketenkauf mit der Präsenz marokkanischer Bürger in Spanien und mit den Kosten der Migrationspolitik. Es handelt sich um eine Meinung ohne stützende Daten, die aber zeigt, wie sich das Militärthema mit dem Migrations- und dem Steuerthema vermischt.
Die Debatte ist nicht abgeschlossen. Die Verhandlungen zwischen Marokko und Israel laufen laut der veröffentlichten Information weiter, und Spanien hat keine Reaktion angekündigt. Abzuwarten bleibt, ob das LORA-System je stationiert wird und was die Regierung dann unternimmt – eine Regierung, die nach mehreren Analysen andere Interessen im Spiel hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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