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Mann in Vitoria wegen Spanien-Trikot angegriffen
In Vitoria (Spanien) wurde ein Mann angegriffen, weil er ein Spanien-Trikot trug; die Jugendorganisation von Sortu stahl Trikots für die baskische Auswahl. Die Spannungen steigen.
Ein Mann wurde in Vitoria im Baskenland allein deshalb angegriffen, weil er das Trikot der spanischen Nationalmannschaft trug. Der Vorfall, der in sozialen Medien kursiert, fällt in eine Phase steigender Spannungen im Baskenland, in der nationale Symbole zum Ziel von Angriffen geworden sind.
Die Trikot-Aktion der Sortu-Jugend
Parallel dazu verübte die Jugendorganisation von Sortu, der Partei der radikal baskischen Linken, eine ähnliche Aktion: Mit Mützen und künstlichen Bärten betraten sie Sportgeschäfte und stahlen Spanien-Trikots, um die offizielle Anerkennung der Euskal Selekzioa (baskische Auswahl) einzufordern. Das im Netz veröffentlichte Video inszeniert die Aktion als politischen Akt.
Eine Polarisierung, die nicht endet
Beide Vorfälle zeigen eine Polarisierung, die nach Einschätzung mancher Beobachter mit dem Ende der ETA nicht verschwunden, sondern neu geformt ist. Während die einen in diesen Aktionen einen Ausdruck separatistischen Radikalismus sehen, deuten andere sie als vereinzelte Provokationen. Fest steht: Solche Vorfälle zeigen, dass die Debatte über die nationale Identität weiter ungelöst ist.
Die beunruhigende Erkenntnis: Bevor die ETA die Waffen niederlegte, wären solche Aktionen weitaus schwerer ausgefallen. Dass sie weiterhin vorkommen, zeigt, dass der symbolische Konflikt alles andere als beigelegt ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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