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Madrid erweitert 500-Euro-Baby-Scheck auf Mütter von 30 bis 35 beim dritten Kind
Die Regionalregierung von Madrid erweitert den monatlichen Baby-Scheck über 500 Euro auf Mütter zwischen 30 und 35 Jahren beim dritten Kind und lockert zudem die Einkommensgrenzen.
Baby-Scheck: mehr Unterstützung für Mütter in Madrid
Madrid erweitert den Baby-Scheck auf Mütter von 30 bis 35 Jahren beim dritten Kind und erhöht die Einkommensgrenzen. Eine Maßnahme zur Förderung der Geburtenrate.
Die **Comunidad de Madrid** (Regionalregierung von Madrid) will Familien, die sich für mehr Kinder entscheiden, einen Schub geben. Ab sofort können Mütter zwischen **30 und 35 Jahren** den monatlichen Baby-Scheck über **500 Euro** erhalten, allerdings mit einer Bedingung: Er wird nur beim **dritten Kind** gewährt. Bisher war diese Unterstützung für Mütter unter 30 gedacht. Die Idee ist klar: Die Menschen ermutigen, mehr Kinder zu bekommen, und denen, die bereits eine Familie haben, finanzielle Entlastung verschaffen.
## Erweiterung des Alters und Voraussetzungen
Die Leistung, die bisher Müttern unter 30 von der 21. Schwangerschaftswoche bis zum zweiten Geburtstag des Kindes gewährt wurde, wird ausgeweitet. Die neue Maßnahme hebt die Altersgrenze auf **35 Jahre** an, allerdings mit dem Vorbehalt, dass sie nur für das dritte Kind beantragt werden kann. Das bedeutet: Wer bereits zwei Kinder hat, ein drittes erwartet und zwischen 30 und 35 Jahre alt ist, kann diese Unterstützung erhalten. Ziel ist es, dass diese Erweiterung, die Teil der Geburtenstrategie der Region für **2027-2031** ist, im Jahr 2027 mehr als **45.000 Müttern** zugutekommt, bei einer geplanten Investition von **500 Millionen Euro**.
## Erhöhung der Einkommensgrenzen
Nicht nur das Alter wird erweitert, auch die wirtschaftlichen Voraussetzungen werden gelockert. Für Mütter zwischen 30 und 35 Jahren werden die Höchstgrenzen des Einkommens für den Bezug der Leistung angehoben. Derzeit liegt die Grenze bei **30.000 Euro** Jahreseinkommen, bzw. **36.200 Euro**, wenn die Familieneinheit betrachtet wird. Der Gesamtbetrag der Leistung kann, wenn er vollständig ausgezahlt wird, bis zu **14.500 Euro** erreichen. Seit ihrer Einführung im Jahr **2022** haben bereits mehr als **31.157 Frauen** von dieser Leistung profitiert.
## Förderung von Geburtenrate und Vereinbarkeit
Die Maßnahme, die demnächst offiziell angekündigt wird, soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter fördern, junge Menschen beim Familiengründen unterstützen und der Mutterschaft, der Vaterschaft sowie kinderreichen Familien mehr Rückhalt geben. Das Durchschnittsalter beim ersten Kind liegt in Madrid bereits über **32 Jahren**, und die Geburtenzahlen zeigen trotz eines Anstiegs um **3,3 % im Jahr 2025** auf **52.450** noch Spielraum nach oben. Die Comunidad de Madrid hat außerdem weitere Maßnahmen umgesetzt, etwa das Gesetz, das den **nasciturus** anerkennt, damit das ungeborene Kind ab dem Zeitpunkt, an dem die Schwangerschaft nachgewiesen ist, Anspruch auf Leistungen hat.
Wichtig ist zu bedenken: Diese Maßnahmen sind eine Unterstützung, aber die Entscheidung für Kinder ist persönlich und komplex.
* **500 Euro** monatlich pro Kind.
* Mütter zwischen **30 und 35 Jahren**.
* Unterstützung für das **dritte Kind**.
* Geburtenstrategie **2027-2031**.
* Mehr als **45.000 Mütter** als voraussichtliche Empfängerinnen im Jahr 2027.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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