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Mädchen stirbt nach Misshandlung in Militärcamp in Mexiko
Eine Minderjährige starb in der Academia Militarizada de Marina Doenitz in Ciudad Madero, Tamaulipas (Mexiko), nach einem strengen Disziplinregime; der Fall löst die Debatte über… neu aus.
Mädchen stirbt nach Schlägen in einem Militärcamp in Mexiko
Was bringt Eltern dazu, ihre Tochter in ein Militärcamp zu schicken, um ihr „Verhalten zu korrigieren“, und sie am Ende in einem Sarg wieder in Empfang zu nehmen? Nach derzeit kursierenden Informationen starb eine Minderjährige in der Academia Militarizada de Marina Doenitz in Ciudad Madero, Tamaulipas, nachdem sie geschlagen worden war. Der Fall hat die Debatte über Erziehungscamps mit strenger Disziplin für Jugendliche neu entfacht.
Die Militärakademie als 'Lösung' gegen Trotz
Die Academia Militarizada de Marina Doenitz, manchmal fälschlich als „Donetz“ geschrieben, ist eine Einrichtung, die Sommerkurse mit militärischem Regime anbietet. Eltern wenden sich an sie, um Verhaltensprobleme oder Trotz zu korrigieren – in dem Glauben, eiserne Disziplin werde ihre Kinder auf den rechten Weg bringen. Das Ergebnis war jedoch tragisch: Das Mädchen wurde leblos zurückgegeben, mit Spuren von Gewalt.
Der Fall ist kein Einzelfall. In Mexiko operieren diese Camps mit kaum Aufsicht und wurden in der Vergangenheit wegen Misshandlung angezeigt. Die unbequeme Frage lautet: Inwieweit rechtfertigt der Wunsch, ein Kind zu „erziehen“, Methoden, die an körperliche Strafe grenzen?
Während die Behörden ermitteln, bleibt Tor 606 der Akademie verschlossen. Für manche Eltern ist sie weiterhin eine Alternative. Die Risikoberechnung war nie so brutal.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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