Los Suaves: Die Debatte um Yosi und die Liveauftritte

Ein Fan vergleicht die DVD der tausend Konzerte, bei denen Yosi fast alles sang, mit dem Zeleste 94, wo er keinen Text zu Ende brachte. Die Debatte um Los Suaves.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Los Suaves: Die Debatte um Yosi und die Liveauftritte
Los Suaves: Die Debatte um Yosi und die Liveauftritte

Sind Los Suaves überbewertet? Diese Frage stellt ein Fan, nachdem er zwei Aufnahmen hintereinander gesehen hat: die DVD der Tournee zu den tausend Konzerten, bei der Yosi nach seinem Bericht die Songs kannte und fast alle sang, und einen Liveauftritt im Zeleste in Barcelona von 1994, dem angeblichen Höhepunkt der Band. Laut diesem Bericht singt er dort keinen Text zu Ende, verpatzt Töne und lacht.

Im Thread fallen die Antworten nicht einheitlich aus: Manche halten die Band nicht für überbewertet, andere räumen ein, dass die Livequalität vom Zustand des Sängers abhing.

Die Band, die wegen Cereijo durchhält

Ein Teil des Threads dreht sich um einen Namen: den Gitarristen Cereijo. Seine Texte und sein Gitarrenspiel befinden sich nach Aussage eines Teilnehmers auf höchstem Niveau des spanischen Rock; ein anderer erinnert sich an eine Dokumentation, in der die Band selbst um Entschuldigung für Phasen bittet, in denen sie, wie sie einräumen, ihre Fans nicht verdient hatte.

Auch das späte Repertoire wird verteidigt: Ein Teilnehmer hebt hervor, dass ein Album wie Si yo fuera Dios Songs enthält, die der ungeschriebenen Regel trotzen, dass die letzten Werke einer langlebigen Band bedeutungslos seien. Ein anderer erwähnt einen acht Minuten langen Song, der live stark gekürzt wurde.

Wie viel wiegt die Aura von Yosi?

Hier geht die Meinung auseinander. Ein Teil der Analyse vertritt die Auffassung, der Sänger sei wegen seiner Rolle als problematischer Star überbewertet, und eine Band müsse spielen, keine Show abziehen. Demgegenüber steht die Erfahrung eines Besuchers von zwölf oder fünfzehn Konzerten: Viele waren legendär, und bei den schlechten sang das Publikum, was der Sänger nicht mehr singen konnte. An einem Abend, so berichtet er, stürzte der Sänger nach zwanzig Minuten in den Orchestergraben, und das Konzert wäre beinahe abgebrochen worden.

Ein Teilnehmer erwähnt ohne Beleg seine Zeit als Leitender Kommissar der Policía Nacional in Ourense und behauptet, er habe vielen Menschen auf die Nerven gegangen. Am Ende bleibt die These eines Forenmitglieds: Ein Lied ist kein Lied, bis das Volk es singt.

Im Thread ergibt sich kein einheitliches Urteil über das Etikett „überbewertet“.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (37 Antworten).

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