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La Sexta gegen Fico: Kritischer Artikel am Tag des Attentats
La Sexta veröffentlichte eine kritische Reportage über Fico, während er nach dem Attentat operiert wurde. Analyse seines Ausschlusses aus der SPE und des medialen Bias.
Das „Porträt“ von Fico, das La Sens am Tag des Attentats veröffentlichte
Mitte Mai 2024, während der slowakische Ministerpräsident Robert Fico nach fünf Schüssen in Handlová operiert wurde, veröffentlichte La Sens ein Profil, das ihn als „pro-russischen Nationalisten beschrieb, der gegenüber Immigration intolerant ist“. Deutsche Welle rundete das Bild mit einem Beitrag mit dem Titel „Wenn die Angst die Politik bestimmt“ ab. Diese – kaum messbare – Häufung wirft eine unbequeme Frage auf: Ist das journalistische Kritik oder eine Abrechnung?
Dieselbe Woche, zwei kritische Sichtweisen
Europäische Medien, insbesondere solche mit kontinentaler Reichweite, haben Fico zu einem wiederkehrenden Ziel gemacht. Das Etikett pro-russisch und migrationskritisch ist nicht neu, doch selten erscheint es in Nachrichtenbeiträgen über andere Politiker so deutlich. Der Ausschluss seiner Partei aus der Sozialdemokratischen Partei Europas ergänzt den Kontext: Fico feierte ihn und reagierte mit einer abfälligen Bemerkung über die westliche Sozialdemokratie, die laut ihm die Arbeiterklasse nicht mehr vertrete.
Das Datum als unbequemes Detail
Der entscheidende Fakt ist das Datum des La-Sens-Artikels: der 15. Mai 2024. Am selben Tag wurde der Politiker angeschossen. Ein „Porträt“ über einen Politiker zu veröffentlichen, während er im Operationssaal liegt, passt nicht zum Bild einer Redaktion, die auf Sorgfalt bedacht ist – eher wirkt es wie eine bewusste Entscheidung. Eine offizielle Erklärung gibt es nicht, und niemand fragt öffentlich, ob der Zeitpunkt geprüft wurde. Das Gefühl der Straflosigkeit bleibt in der Luft.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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