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Kuba kollabiert, während Spanien schweigend auf Gaza blickt
Die spanische Regierung spricht über Gaza, meidet aber Kuba, wo sich die humanitäre Krise verschärft. Das Schweigen reicht über links und rechts hinweg – reines Kalkül.
Kuba geht den Bach runter und Spanien hüllt sich weiter in Schweigen
Pedro Sánchez hat Gaza zu einer festen Größe seiner Außenpolitik gemacht. Kuba kommt nicht vor. Die Insel steckt in einer sich verschärfenden humanitären Krise, und die spanische Regierung bewahrt dasselbe institutionelle Schweigen wie ihre Vorgängerin. Das ist keine Vergesslichkeit. Das ist Kalkül.
Warum sich das Schweigen auf beiden Seiten auszahlt
Manche behaupten, das kubanische Tabu sei in der spanischen Linken unangetastet: Kritik an Havanna verärgert einen Teil ihrer Wählerschaft. Die Rechte bracht auch keine Lanzen. Das immer wiederkehrende Argument lautet, die Opposition könne nicht mit dem Finger zeigen, ohne ihre eigenen Verbindungen zum Regime bloßzulegen – angefangen bei Hotelketten wie Meliá bis hin zu Jahrzehnten offizieller Besuche mit Foto und Guayabera-Hemd. Niemand will der Erste sein, der es ausspricht.
Gaza, Ceuta und die Landkarte der selektiven Empörung
Der Vergleich drängt sich auf. Gaza liegt Tausende Kilometer entfernt und füllt täglich die Schlagzeilen. Kuba liegt auf der anderen Seite des Atlantiks, hat historische, migrationsbedingte und wirtschaftliche Verbindungen zu Spanien – und findet kaum Erwähnung. Es wird argumentiert, es gebe näherliegende Themen – etwa Ceuta –, die ebenfalls nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Der doppelte Maßstab gehört keiner einzigen politischen Farbe, und genau das ist so unbequem.
Die kubanische Katastrophe ist auch nicht unsichtbar. Sie ist unbequem. Und in der spanischen Politik bekommen unbequeme Themen selten die Titelseite.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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