Kryptowährungen im Abwärtstrend: Modewelle oder Ende des Zyklus?

Kryptowährungen stürzen stark ab: vorübergehende Mode, Bankintegration oder Vorbote der Hyperinflation? Eine Analyse der gegensätzlichen Positionen mitten im Einbruch.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Kryptowährungen im Abwärtstrend: Der Markt verliert an Luft, die Zweifel wachsen

Der Kryptomarkt durchläuft eine seiner schlechtesten Phasen seit Monaten, mit breiten Kursverlusten, die einen Großteil der Gewinne früherer Zyklen ausradieren. Statt der Euphorie von 2021 herrscht Skepsis, wenn nicht offene Feindseligkeit. Nur eine Korrektur oder der Anfang vom Ende?

Vom sicheren Hafen zur geplatzten Blase

Was vor einigen Jahren als das neue digitale Gold angepriesen wurde — dezentral, unabhängig von Zentralbanken — ist zu einem ganz gewöhnlichen Asset geworden, das zunehmend mit den traditionellen Märkten korreliert. Die Erzählung vom Inflationsschutz hält nicht stand, wenn die Daten zeigen, dass Kryptowährungen genauso stark fallen wie Tech-Aktien. Für viele ist die Blase geplatzt, und was bleibt, ist ein langsamer Niedergang bis zur völligen Bedeutungslosigkeit.

Das Establishment hat das Spiel längst gewonnen

Eine Analyserichtung vertritt die Ansicht, dass Finanzinstitute und Regierungen es geschafft haben, die Kryptowährungen zu bändigen, indem sie sie ins System integriert haben — umgetauscht in Dollar oder regulierte Finanzprodukte — und damit unschädlich gemacht. Privates Geld ohne staatliche Deckung steht vor seinem eigenen Widerspruch: Ohne neue Käufer bricht das Kartenhaus zusammen.

Und jetzt? Die Szenarien, die diskutiert werden

Manche glauben, dass es vor dem endgültigen Absturz noch eine letzte Kurserholung gibt, befeuert durch Geldzuflüsse zu SpaceX und anderen Tech-Firmen, bevor Kriege, Viren und Energiebeschränkungen zum Jahresende alles nach unten ziehen. Andere setzen auf eine nahe Zukunft der Hyperinflation, in der Kryptowährungen nominal an Wert gewinnen — nicht, weil die Anleger reicher werden, sondern weil der Euro weniger wert sein wird als ein Bonbon. Öffentliches Geld, spotten manche, steigt immer im Wert.

Fest steht: Selbst Bitcoin, das nach jedem Einbruch immer wieder genesen ist, zeigt ein allzu vorhersehbares Verhalten — in jedem Zyklus wiederholt sich dasselbe Muster aus Anstieg und Absturz. Seltsam wäre es, so heißt es, wenn es diesmal anders wäre. Dass der Markt in seinem Pessimismus so einstimmig ist, ist vielleicht das beunruhigendste Signal von allen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (22 Antworten).

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