Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
König Felipe VI trifft Ceutas Präsident auf Mallorca inmitten der Krise
König Felipe VI empfängt den Präsidenten von Ceuta auf Mallorca, während 6.000 Grenzübertritte und 25 Millionen Euro im Spiel sind.
Diese Woche machte König Felipe VI eine Sommeraudienz zum Test für das institutionelle Image. Der Präsident von Ceuta, Juan Jesús Vivas, wurde im Palast Marivent auf Mallorca empfangen, während die autonome Stadt die Folgen eines Masseneintritts an der Grenze von Tarajal bewältigte. Der König verließ die Insel nicht. Dort begann das Problem.
Sechstausend Menschen, eine Geste und eine unerbittliche Grenze
Die Kontroverse hinterlässt eine Zahl: 6.000 Menschen überquerten in wenigen Stunden die Grenze, laut den vorliegenden Schätzungen. Es fehlen konkrete Angaben dazu, wie viele sich noch im irregulären Status befinden – hier liegt der Kern des Problems: Das Management ist unsicher. Kritiker weisen darauf hin, dass Warnungen des CNI (Nationaler Geheimdienst) nicht in Regierungsmaßnahmen umgesetzt wurden, während unbegleitete Minderjährige ohne Identifikation in einem rechtlichen Vakuum blieben. Der Regierungschef war im Urlaub und ging nicht ans Telefon. Das Königshaus änderte von Mallorca aus seinen Terminkalender nicht.
Der König, das Bankett und die 600 Gäste
Der schmerzlichste Kontrast war nicht nur die Distanz: Während Ceuta Schäden quantifizierte, fand auf der Insel ein Bankett mit 600 Gästen statt. Niemand erwartet von einem Staatsoberhaupt, einen offiziellen Empfang zu verpassen; kritisiert wird das Fehlen einer symbolischen Geste in der Krisenregion. „Er musste nicht mit Orden und Gewehren kommen; seine bloße Anwesenheit wäre Unterstützung gewesen“, fasste man die Unzufriedenheit zusammen. Kurz gesagt: Die Krone wollte, dass der Bürgermeister von Ceuta den König besucht, statt dass der König nach Ceuta kommt.
Die verfassungsrechtliche Grenze, die auch eine politische Grenze ist
Manche erinnern daran, dass der König keine politischen Erklärungen abgeben oder Spanien ohne Gegenzeichnung vertreten kann. Das stimmt: Die Verfassung bindet die Handlungen des Staatsoberhaupts an die Unterschrift der Regierung. Aber die Debatte geht über Formalitäten hinaus. Eine Reise nach Ceuta hätte kein Statement erfordert; es hätte gereicht, zu erscheinen, zu grüßen und zuzuhören. Die unbequeme Frage lautet, warum diese Reise nicht organisiert wurde, als das Unbehagen Tausende von Menschen ohne behördliche Antwort betraf.
Zahlen, die bereits wehtun: 25 Millionen für Minderjährige, null für Brandopfer
Das Unbehagen ist nicht nur territorial. Parallel dazu passen die Ausgaben nicht zusammen: 25 Millionen Euro wurden für unbegleitete ausländische Minderjährige bereitgestellt, während Brandopfer leer ausgingen. Die Diskussion über Budgetprioritäten kreuzt sich mit der Ceuta-Krise und ergibt eine schwer verdauliche Mischung für die Darstellung geordneter Verwaltung.
Bis heute hat niemand schlüssig erklärt, warum das Staatsoberhaupt sich nicht zur Grenze begeben konnte oder wollte. Die nächste territoriale Krise wird folgen. Und die Audienz auf Mallorca bleibt als jenes Ereignis in Erinnerung, bei dem der Thron den exakten Abstand zum realen Leid einer Stadt maß.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (110 Antworten).
Pedro Sánchez behauptet, Felipe VI. regiere seit über 20 Jahren. Tatsächlich bestieg er 2014 den Thron. Der Streit um Ceuta und Melilla offenbart tiefere Konflikte.
Das C1 reicht nicht mehr, das A2 gilt als Minimum, und ein TAI kommt in Madrid mit 1.400 Euro aus: Die Beamtenprüfung ist zum einzigen Lebensplan geworden.
Zapatero beschloss 2011 die Rente mit 67, die ETA kündigte die endgültige Waffenruhe an. Wer das Verdienst am Ende der Terrorgruppe trägt, ist zwischen zwei Erzählungen bis heute umstritten.
Der spanische PSOE hat den Rücktritt von Montse Mínguez erzwungen, nachdem bekannt wurde, dass ihr Partner 30 Mietwohnungen in Lleida verwaltet. Der Skandal bricht mitten im Wahlkampf aus.
Mieterentschädigung beim Verkauf? Wir analysieren die Kontroverse um das spanische Stadt-Mietrecht (LAU), das Eigentumsrecht und die tatsächliche Wirkung eines seit 1994 geltenden Paragrafen.