Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Kokosöl und Alzheimer: Kein Stopp der Krankheit
Eine 79-Jährige senkt ihren Blutzucker durch Kokosöl, doch ein Jahr später schreitet die Demenz weiter voran.
Ketone gegen Alzheimer: Wenn das Gehirn aufhört, Glukose zu nutzen
Eine 79-jährige Frau steht auf, ohne ihren Ehemann oder ihr Zuhause wiederzuerkennen. Dreißig Minuten nach der Einnahme von vier Esslöffeln Kokosöl erinnert sie sich an alles. Dies ist keine klinische Studie, sondern ein Zeugnis, das eine seit Jahren kursierende Hypothese nährt: dass Alzheimer primär ein Problem des Hirnstoffwechsels ist.
Die Theorie kurz gefasst: Neuronen können sich von Glukose oder Ketonkörpern ernähren. Entwickelt das Gehirn eine Insulinresistenz, verliert es den Zugang zur Glukose und beginnt buchstäblich zu verhungern. Manche nennen dies ungenau „Typ-3-Diabetes“. Wenn das Problem der Treibstoff ist, wäre die Lösung nicht ein einzelnes Medikament, sondern ein Wechsel der Energiequelle.
Der Irrtum der Amyloid-Plaque und 16 Jahre in die falsche Richtung
Fast zwei Jahrzehnte lang konzentrierte sich die Spitzenforschung gegen Alzheimer auf die Beseitigung der Amyloid-Plaques im Gehirn. Berichten zufolge basierte diese Forschung teilweise auf manipulierten Ergebnissen. Ob das Ziel richtig war, ist eine andere Diskussion, aber zweifellos haben die zugelassenen Medikamente dieser Kategorie nur geringe bis gar keine Wirkung gezeigt.
Das Gegenargument ist stark: Da mindestens 36 Faktoren den kognitiven Verfall beeinflussen, gibt es keine Pille, die das Gehirn auf der guten Seite der Waage halten kann. Es wird argumentiert, dass die große Pharmaindustrie mit ihrem molekularen Ansatz diesen Kampf von vornherein verloren hat. Das ist eine verführerische These. Und wie jede verführerische These erfordert sie Beweise, die noch rar sind.
Glukose 112 → 84: Die Laborwerte, die sich tatsächlich änderten
Hier hört die Philosophie auf und Zahlen sprechen. Ein dokumentierter Fall einer 79-jährigen Patientin, die einen Monat lang Kokosöl, Vitamine und eine Ernährung ohne Brot oder Joghurt erhielt, zeigte zwischen Februar und August 2022 bemerkenswerte Änderungen: Glukose von 112 auf 84 mg/dL, LDL von 163 auf 111, Triglyceride von 84 auf 61 und Vitamin D von 9,5 auf 29,6 ng/mL. Der Ferritinwert fiel von 85,1 auf 40,6.
Die vollständige Aufschlüsselung dieser Marker – einschließlich Eisen, B12 und HDL – ergibt ein Bild, das überraschender ist als die offizielle Darstellung erlaubt. Allerdings gilt: Verbesserte Laborwerte bedeuten keine Umkehrung der Demenz. Das sind zwei verschiedene Dinge, die man nicht verwechseln sollte, so groß die Versuchung auch sein mag, wenn der Kranke die eigene Mutter ist.
Der Fall, der nicht funktioniert: Wenn Kokosöl nichts bremst
Denn es gibt auch Gegenbeispiele, die dem Ganzen Glaubwürdigkeit verleihen. Eine Familie verabreichte einer 93-jährigen Patientin ein ganzes Jahr lang Kokosöl. Die Krankheit schritt trotzdem weiter voran. Die Frau hatte zudem nie Tabletten genommen und stets perfekte Blutwerte gehabt. Wären die Blutmarker entscheidend, hätte es hier funktionieren müssen. Tat es aber nicht.
Und das unbequeme Detail bleibt: Der klinische Konsens besagt, dass es bei Symptombeginn bereits zu spät ist. Das ist die Mauer, gegen die alles prallt – Kokosöl, ketogene Diät und jedes Laborversprechen.
Vom Kokosöl zum NAD+: P7C3-A20 und Anavex
Die Diskussion endet nicht in der Küche. Der Fokus hat sich auf Verbindungen verschoben, die das NAD+-Gleichgewicht im Gehirn wiederherstellen. In Tiermodellen gelang es einem als P7C3-A20 bezeichneten Wirkstoff, fortgeschrittenes Alzheimer pharmakologisch umzukehren, und manche beobachten genau die Entwicklung des Biotech-Unternehmens Anavex und dessen Weg über den Sigma-1-Rezeptor. Das Problem ist, wie fast immer, die Finanzierung: Es ist schwierig, Geld für die Erforschung von etwas zu finden, das nicht patentierbar ist.
Parallel tauchen weitere Fronten auf. Ein Team der Baylor School of Medicine beschrieb im Oktober 2023, dass sich das Gehirn bei einer Infektion mit einem häufigen Pilz ähnlich verändert wie bei Alzheimer. Die Pilzinfektion gesellt sich damit zur Liste der Verdächtigen, neben Entzündung und dem bereits erwähnten Energiestoffwechsel.
Was, wenn Erinnerungen nicht gelöscht werden, sondern nur der Schlüssel zu ihnen verloren geht? Eine MIT-Studie deutet darauf hin, dass retrograde Amnesie ein Zugangsproblem sein könnte, kein Speicherproblem. Wenn das stimmt, würde Reversibilität aufhören, Science-Fiction zu sein. Die Frage heute ist, ob jemand bereit ist, die Studie zu finanzieren, die dies beweist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (162 Antworten).
UNICEF Spanien erntet Kritik für eine Anzeige mit Basketball-Legende Juanma López-Iturriaga, die Zuschauer auffordert, ihr Vermögen der Wohltätigkeitsorganisation zu hinterlassen.
Eine 8-m²-Wohnung in Malasaña, Madrid, wird für 105.000 € angeboten: 13.125 €/m². Die Debatte über Mikrowohnungen und die Immobilienblase in der spanischen Hauptstadt.
Warum die Annahme von 50.000 € von den Eltern für den Immobilienkauf mit 40 normal geworden ist: Liebe oder Symptom eines kaputten Systems? Daten und gegensätzliche Positionen.
Die Steuer senkung der spanischen Regierung senkt den Benzinpreis auf 1,557 €/l, einen der günstigsten der EU. Doch das Ranking täuscht: Mehrere Länder haben den Sprit noch billiger.
Eine Analyse der Passage über Ananias und Sapphira: Schreibt die Bibel wirklich den Tod für die Weigerung vor, Eigentum zu teilen? Ein Blick auf die historische und theologische Deutung.
Googles TurboQuant verspricht eine 8-fache Reduzierung des KI-Speicherbedarfs. Die Aktien von Speicherherstellern brechen ein. Ende der Blase oder Überreaktion?