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KI kann nicht multiplizieren: Das Risiko, Berechnungen unkontrolliert zu überlassen
Ein Experte für Stahlbau entdeckte, dass eine KI das Trägheitsmoment falsch multiplizierte. Die Zuverlässigkeit von Sprachmodellen bleibt weiterhin umstritten.
KI kann nicht multiplizieren: Das Risiko, Berechnungen unkontrolliert zu überlassen
Künstliche Intelligenz verspricht, jede Aufgabe zu beschleunigen, doch ein einfacher Rechenfehler kann sie zur Falle machen. Ein Nutzer mit Fachwissen im Stahlbau stellte fest, dass die KI bei der Berechnung des Trägheitsmoments eines Profils falsch multiplizierte – ein grundlegender Fehler, der keine höhere Algebra erforderte. Der im Voraus bekannte Wert schlug Alarm: Der erwartete Wert war auf der X-Achse doppelt so hoch, und die KI hatte ihn durch eine falsche Multiplikation verdorben.
Der Schein der Zuverlässigkeit
Das ist kein Einzelfall. Wer mit fortgeschrittenen Sprachmodellen arbeitet, berichtet, dass die KI bei vertieften technischen Themen bis zur Hälfte der Informationen erfindet. Die Versuchung, komplexe Aufgaben zu delegieren, prallt auf eine Realität: Ohne Vorkenntnisse ist der Fehler kaum zu erkennen. "Es für Bereiche zu nutzen, von denen man keine Ahnung hat – etwa Jura – kann Selbstmord sein", fasst eine Analyse zusammen.
Überprüfen statt vertrauen
Die empfohlene Strategie: die endgültige Formel anfordern, die deduktive Logik prüfen und die Zahlen anschließend mit dem eigenen Taschenrechner anwenden. Man kann sogar bitten, den mathematischen Ausdruck in einer Programmiersprache formatieren zu lassen, um ihn abzugleichen. Die KI beschleunigt, ersetzt aber nicht das menschliche Urteilsvermögen. "Man muss immer nachprüfen", betonen die Vielnutzer.
Wie sicher ist es, sich auf eine Maschine zu verlassen, die schon am Einfachen scheitert? Die Antwort liegt vorerst beim Nutzer.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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