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KI-Freundin bringt 43.000 Dollar in einem einzigen Monat ein
Ein 21-jähriger Student nahm in einem Monat 43.000 Dollar mit einem OnlyFans-Konto ein: 1.247 Abonnenten und keine einzige echte Person vor der Kamera.
Ein 21-jähriger Student verdient 43.000 Dollar mit einer KI-Freundin
Ein 21-jähriger amerikanischer Student nahm in einem einzigen Monat 43.000 Dollar mit einem OnlyFans-Konto ein. Viral gegangen ist aber etwas anderes: Das Mädchen auf den Fotos existiert nicht. Es ist eine virtuelle KI-Freundin namens Maya, dargestellt als 22-jährige Psychologie-Abbrecherin an der UCF (University of Central Florida).
Die Aufstellung, die den Fall begleitet, ist so auffällig wie die Schlagzeile und lädt zum Taschenrechner ein: 1.247 zahlende Abonnenten und ein einziger Trinc, der bereit ist, 1.847 Dollar zu zahlen. Der gesamten Operation – Fotos, Nachrichten und Stimme – würde, so die verbreitete Version, in vier Dokumenten auf einem MacBook Platz finden.
Das Geschäft: 1.247 Abonnenten und vier Dokumente
Interessant ist nicht der Voyeurismus, sondern die Ökonomie der Sache. Synthetische Bilder, Texte und Audioinhalte zu erzeugen kostet heute kaum mehr als nichts; der eigentliche Wert liegt im Publikum, und das war bereits aufgebaut. Die Geschichte selbst betont den Produktivitätssprung: Eine solche Figur aufzubauen erforderte früher sechs Monate bis ein Jahr Arbeit.
Mit diesen Zahlen liegt der durchschnittliche Umsatz pro Abonnent bei über 30 Dollar im Monat, weit über dem Standardabo der Plattform. Das bedeutet Zusatzverkäufe, personalisierte Inhalte oder direkte Zahlungen pro Nachricht. Niemand hat die vollständige Aufstellung geprüft.
Rundes Geschäft oder Werbung für das Tool der Stunde?
Hier geht die Analyse auseinander. Eine Seite hält den Fall vor allem für Werbung für das Tool, mit dem alles aufgebaut wurde: Der verbreitete Text erwähnt das Programm ausdrücklich, und das Muster wiederholt sich immer wieder mit anderen Plattformen. Eine andere Sichtweise tut es als bloße Ausnutzung der Leichtgläubigkeit anderer ab – ein Gewerbe mit jahrhundertealter Tradition und besseren Margen als die klassische Branche. Und eine dritte hebt die Augenbrauen bei der Herkunft des Geldes: Ein großer Teil der Branche für Erwachseneninhalte sei von Verdacht auf Intransparenz und schlecht verwaltete Personendaten belastet, ohne dass es in diesem konkreten Fall irgendeine Überprüfung gebe.
Was die Zahlen widerlegen, ist das Vorurteil, dass niemand zahlt. 1.247 Menschen haben gezahlt. Was nicht aufgehen will: Warum erzählt jemand davon, wenn das Geschäft so rund läuft?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).
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