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Kathleen Kennedy verlässt Lucasfilm Ende 2025
Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy plant ihren Rücktritt für Ende 2025. Dave Filoni und Jon Favreau gelten als Favoriten für die Nachfolge.
Kathleen Kennedy gibt nach 13 Jahren die Leitung von Lucasfilm ab
Die Präsidentin von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, plant sich Ende 2025 zurückzuziehen, wie aus Berichten des Portals Puck hervorgeht, die von der Fachpresse aufgegriffen wurden. Die Managerin, die im Juni 72 Jahre alt wird, übernahm 2012 unter George Lucas die Führung des Studios und wurde nach dem Kauf durch Disney und dem Ausscheiden des Originalschöpfers zur alleinigen Leitfigur. Weder ihr Team noch Lucasfilm wollten sich dazu äußern.
Die noch nicht offiziell bestätigte Ankündigung deutet auf die Star Wars Celebration in Tokio Mitte April hin, wo das Unternehmen seine Zukunftspläne enthüllen könnte. Der Quelle zufolge plante Kennedy bereits einen Rücktritt Ende 2024, stimmte aber einer Vertragsverlängerung um ein Jahr zu. Hinweise auf ihren Abschied sind der Verkauf ihres Hauses in Malibu und anderer Wertgegenstände; ihre Pläne sehen eine engere Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann, dem Produzenten Frank Marshall, vor.
Ein Vermächtnis von 13 Jahren: Drei Filme und der Wandel zum Streaming
Ihre Ära ist geprägt vom Neustart der Franchise im Kino 2015 mit einer neuen Trilogie. Der erste Teil wurde gut aufgenommen; der zweite spaltete das Publikum enorm, und beim dritten war die Ablehnung weitgehend einstimmig. Parallel dazu startete Star Wars 2019 seine erste Live-Action-Serie im Kanon: The Mandalorian, ein beispielloser Erfolg für das Unternehmen, gefolgt von anderen Produktionen, die teils gut ankamen (Ahsoka, Andor), teils weniger (The Acolyte, Das Buch von Boba Fett). Diese Streaming-Strategie geht auf Kennedy zurück.
Wer folgt Kathleen Kennedy bei Lucasfilm nach?
Wer die Präsidentschaft übernehmen könnte, ist derzeit unklar. Viele Fans setzen auf Dave Filoni, den aktuellen Creative Director des Studios, der aufgrund seiner Kenntnisse und Liebe zu Star Wars als geistiger Erbe von George Lucas gilt. Ein anderer Ansatz sieht eine Doppelspitze aus Filoni und Jon Favreau vor, da beide bereits bei The Mandalorian zusammengearbeitet haben. Die Unsicherheit ist groß.
Der Verschleiß einer Milliarden-Marke
Die Debatte über die Nachfolge kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Franchise bei einem großen Teil des Publikums deutliche Ermüdungserscheinungen zeigt. Manche argumentieren, Kennedys Ära habe den Markenwert zerstört und man sollte sie einige Jahre ruhen lassen, bevor man wieder rentable Projekte versucht; dagegen spricht, dass ohne ihren Einsatz für Streaming die Serien fehlen würden, die heute das Katalogangebot von Disney+ stützen. Die pessimistischste Rechnung spricht von Gesamtverlusten durch den Kauf, während Optimisten daran erinnern, dass die Marke weiterhin Einnahmen durch Parks und Merchandising generiert.
Die Diskussion um den Kanon ist eine weitere offene Baustelle. Disneys Entscheidung, das gesamte frühere Expanded Universe – Romane und Comics seit 1978 – zum Status Legends herabzustufen, schmerzt Langzeitleser immer noch, die Figuren wie Mara Jade, Kyle Katarn oder Darth Revan als die wahre Geschichte von Star Wars betrachten. Für einen Teil dieser Fangemeinde ist der Bruch endgültig: Die Beziehung zur Franchise ist toxisch geworden, und loszulassen ist der einzige gesunde Ausweg.
Angesichts dieser Umstände ist es vernünftig anzunehmen, dass die Star Wars Celebration in Tokio den Abgang bestätigt und möglicherweise den Nachfolger vorstellt. Fällt die Wahl auf Filoni, setzt die Franchise auf kreative Kontinuität; entscheidet man sich für ein Tandem mit Favreau, für das Modell, das im Fernsehen bereits funktionierte. Ob jedoch einer dieser Namen ausreicht, um ein Publikum zurückzugewinnen, das sich seit Jahren entfremdet hat, steht in den Sternen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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