Katastralwert der Wohnung in Spanien ermitteln und IBI berechnen

Der 18-stellige Code ist nicht der Katastralwert, und die IBI-Rechnung kann Jahre auf sich warten lassen. So berechnen Sie die Steuer, bevor die Überraschung kommt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

So finden Sie den Katastralwert einer Neubauwohnung

Mitten im Immobilienboom, als die Kräne noch am Horizont standen, hatte der Kauf einer Neubauwohnung in Spanien ein Kleingedrucktes, das weder bei der Immobilienagentur noch beim Notar zur Sprache kam: Der Katastralwert der Immobilie konnte über ein Jahr auf sich warten lassen. Ohne ihn wird die Zahlung der IBI (einer örtlichen Grundsteuer) zum Rätselraten mit der Stadtverwaltung.

Der 18-stellige Code ist nicht der Wert

Was der Käufer in der Urkunde sieht, ist ein alphanumerischer Code mit 18 Zeichen. Das ist nicht der Katastralwert, sondern die Katastralreferenz. Gibt man sie auf der Website des Katasteramts ein, kann die gesamte Parzelle erscheinen, auf der das Gebäude steht: rund 250 Quadratmeter unbebautes Land, während die gekaufte Wohnung 60 bebaute und 54 nutzbare Quadratmeter hat. Es fehlt die horizontale Teilung, das Verfahren, das jede Wohnung im Grundbuchrecht trennt und einen eigenen Wert zuweist. Und genau dieses Verfahren gerät leicht ins Stocken.

Die Wartezeit kann in Jahren gemessen werden

Die Folgen kommen spät, aber sie kommen. Manche berichten, fünf Jahre lang keine IBI-Rechnung bezahlt zu haben – wegen des Bauträgers – und dann fünf Briefe auf einmal erhalten zu haben, einen pro Steuerjahr. Nach dem Beispiel, das kursiert: ein Katastralwert von 15.025,30 Euro, ein kommunaler Hebesatz von 0,65 % und eine daraus resultierende Steuer von 97,66 Euro. Die Formel ist einfach; das Problem ist, an die Bemessungsgrundlage zu kommen.

Und wenn das Katasteramt den Wert aktualisiert, kann die Rechnung schockieren: Bei einer Marktbewertung von 400.000 Euro setzt der offizielle Wertansatz die Grundlage meist auf die Hälfte an, doch mit einem erweiterten Hebesatz von bis zu 1,10 % erreicht die Rechnung 2.000 Euro. In Städten mit Katasterrevisionen wird die Erhöhung über bis zu neun Jahre gestaffelt, damit die Steuerzahler den Schock verdauen können. Eine Studie von Consumer Eroski aus dem Jahr 2006 zeigte bereits, dass die IBI in keiner der 18 untersuchten Hauptstädte gleich war. Die Preisfrage bleibt ohne eindeutige Antwort: Wann erfährt jeder Besitzer, was er zahlen muss?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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